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Die Bilanzierung in caritativen Anstalten

  • Heinrich Weber

Zusammenfassung

Für die Betriebsführung einer Anstalt ist natürlich die Kenntnis ihrer Bermögenslage und die Beobachtung der in den Vermögensverhältnissen sich vollziehenden Veränberungen von größter Bedeutung. Wir ercannten bereits als zweite Wesensaufgabe der Anstaltsbuchführung, daß sie die in der Anstalt investierten Vermögensobjecte, sowohl als Einzelbestandteile wie als Gesamtheit, zu erfassen hat. Zu diesem Zwecte ist ein Dreisaches erforderlich: zunächst die Erfassung und Systematisierung der einzelnen Vermögenswerte, also die Feststellung der Kapitalverwendung (Activa) — ferner die systematische Darstellung der einzelnen Kapitalquellen, also die Konstatierung der Kapitalbeschaffung (ßassiva) — endlich die Vergleichung der beiden Zahlenreihen und die Feststellung des entweder positiven oder negativen Ergebnisses Vermehrung oder Verminderung des Reinvermögens. Diese dreifachen Feststellungen sind unentbehrliche Vorausseßungen für eine zielsichere Betriebs- und Finanzpolitic. Dar Anstaltsleiter tann sie nicht entbehren für die ßflegesaßberechnung, für die Erfassung der Anstaltsrentabilität, für die Hereinnahme von Krediten, curz, für die gesamte Finanzpolitic der Anstalt. Der Weg zur Schaffung dieser betriebspolitischen Grundlage ist eine der Eigenart der Anstalten angemessene, sorgfältige Bilanzierung.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1933

Authors and Affiliations

  • Heinrich Weber
    • 1
  1. 1.Westfälischen WilhelmsUniversität zu MünsterDeutschland

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