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Die Messung hoher Stoßspannungen mit Spannungsteiler und Elektronenstrahloszilloskop

  • Adolf J. Schwab

Zusammenfassung

Die Prüfung hochspannungstechnischer Geräte auf ihre Widerstandsfähigkeit gegen atmosphärische Überspannungen und Schaltüberspannungen erfolgt mit vollen oder abgeschnittenen Stoßspannungen, deren Scheitelwerte und Zeitkenngrößen mit großer Genauigkeit erfaßt werden müssen. Die für die Impulsmeßtechnik ungewöhnlich hohen Genauigkeitsanforderungen ergeben sich aus den Ansprüchen an die Zuverlässigkeit der Bauelemente der Energieversorgungstechnik sowie aus dem hohen finanziellen Wert der Prüfobjekte. Einerseits darf die Prüfspannung nicht zu hoch gemessen werden, damit kein Gerät eine Prüfung besteht, das sich später im Netz als fehlerhaft erweisen würde, andererseits darf die Beanspruchung auch nicht exzessiv sein und einen Fehler im Prüfling provozieren. Unterstellt man den einzelnen Komponenten eines Stoßspannungsmeßkreises Linearität in systemtheoretischem Sinne, was bei den teilweise großen Spannungsunterschieden während der Einmessung und der späteren dielektrischen Beanspruchung nicht unbedenklich ist, bleiben ausreichend Fehlerquellen vorhanden, die die Einhaltung der in VDE, IEC, ANSI und anderen Vorschriften verlangten Fehlergrenzen mit zunehmender Höhe der Prüfspannungen schwierig oder gar unmöglich machen [695, 698].

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Copyright information

© Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg 1981

Authors and Affiliations

  • Adolf J. Schwab
    • 1
  1. 1.Institut für Hochspannungstechnik und elektrische AnlagenUniversität Fridericiana KarlsruheKarlsruheDeutschland

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