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Oszilloskopmeßtechnik für schnellveränderliche hohe Spannungen und Ströme

  • Adolf J. Schwab

Zusammenfassung

Die meßtechnische Erfassung des zeitlichen Verlaufs schneller Strom- und Spannungsänderungen ist in der Hochspannungstechnik mit besonderen Schwierigkeiten verbunden. Die Scheitelwerte können mehrere Millionen Volt bzw. mehrere Millionen Ampere betragen. Damit sind sie einer direkten Messung nicht mehr zugänglich. Meist erzeugt ein Spannungsteiler oder, bei der Messung von Impulsströmen, ein niederohmiger Meßwiderstand ein Meßsignal u M (t), das der zu messenden Größe mehr oder weniger proportional ist. Dieses Meßsignal wird über ein Meßkabel einem Elektronenstrahloszilloskop zugeleitet und dort registriert. Sowohl bei der Umsetzung der zu messenden Größe in das Meßsignal als auch bei der Fortleitung des Signals auf dem Kabel und seiner Registrierung auf dem Bildschirm des Elektronenstrahloszilloskops entstehen Übertragungsfehler. Zusätzlich induzieren und influenzieren die mit den schnell veränderlichen Vorgängen verknüpften elektromagnetischen Felder Störspannungen im Meßkreis, die bei einem Meßaufbau, wie er in der Nachrichtentechnik durchaus üblich und ausreichend wäre, eine Auswertung der Oszillogramme unmöglich machen. Im folgenden werden zunächst die Probleme, die sich bei der Registrierung des bereits vorhandenen Meßsignals ergeben, behandelt. Die bei der Umwandlung der zu messenden Größe in das zu verarbeitende Meßsignal u M (t) entstehenden Übertragungsfehler sind Bestandteil eigener Kapitel.

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Copyright information

© Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg 1981

Authors and Affiliations

  • Adolf J. Schwab
    • 1
  1. 1.Institut für Hochspannungstechnik und elektrische AnlagenUniversität Fridericiana KarlsruheKarlsruheDeutschland

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