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Qualitative Elementaranalyse

  • Friedrich Emich

Zusammenfassung

1. Da eine Verkohlung auf dem Objektträger oder Platinblech bekanntlich nicht bei allen organischen Substanzen eintritt, wird man außerdem immer eine Probe im (ganz oder einseitig) gschlossenen Röhrchen erhitzen. Man benutzt schwerschmelzbare Röhrchen von 1/2–1 mm Lumen; Flüssigkeiten werden durch eine ausgezogene Spitze eintreten gelassen, feste Stoffe mittels eines Glasfadens in das Innere gebracht. Man erhitzt zuerst die Wand oberhalb der Probe, dann diese selbst, so daß die Dämpfe die glühende Stelle passieren müssen. Der Kohlenstoff erscheint meist als glänzender Spiegel, der sich nach dem Öffnen des Rohrs als verbrennlich erweist. Versuch mit etwa 10 y Anthracen und 10 y Chloroform.

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Refences

  1. 1.
    Der Versuch gelang auch in Wien, Leipzig und Innsbruck. Den Herren Professoren Wegscheider, Klemenc, Böttger und Lindner, welche sich auf meine Bitte in der Sache bemüht haben, bin ich zu herzlichem Dankrverpflichtet. Beim Wiener Leuchtgas, das sehr sorgfältig gereinigt wird, ist etwas längeres Erhitzen notwendig. — Das Bariumsulfat kann mittels eines Weingeistflämmchens reduziert und durch die Jodazidreaktion (84. Übung) weiter geprüft werden. Für den Kontrollversuch empfiehlt Prof. Böttger einen dochtlosen Weingeistbrenner.Google Scholar
  2. 2.
    Hans Meyer: Analyse u. Konstitutionsermittlung, Berlin 1922, S. 249.Google Scholar

Copyright information

© J. F. Bergmann, München 1931

Authors and Affiliations

  • Friedrich Emich

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