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Behandlung der Niederschläge

  • Friedrich Emich

Zusammenfassung

Bei der Behandlung der Niederschläge haben die verschiedensten Makroverfahren als Vorbild gedient. In der letzten Zeit haben wir die Methoden bevorzugt, bei denen das Fällungsgefäß mit dem Niederschlag gewogen wird. Man erspart hierbei das quantitative Überführen des Niederschlages und bringt (wenigstens in den meisten Fällen) damit auch die „Methode der drei Wägungen“ (S. 60) zur Anwendung. Nach mancherlei anderen Versuchen hat es sich als einfach und zweckmäßig herausgestellt, ein kleines Tauchfilter 2, das wir „Saugstäbchen“ nennen, mit dem Fällungsgefäß mitzuwägen. Dieses Verfahren arbeitet so rasch und genau, daß mir die meisten anderen Methoden entbehrlich erscheinen.

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Refences

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    Bisher wurde mit bestem Erfolg „chemisch reiner Asbest“ von Hugershoff, Leipzig, benutzt; bei den winzigen Mengen, die zur Herstellung eines Stäbchens erforderlich sind, dürften auch andere Sorten befriedigen. Ich erwähne dies, weil mir Prof. Pregl mitteilte, daß es jetzt sehr schwer sei, Asbest zu erhalten, der bei der Verwendung im Filterröhrchen konstantes Gewicht zeige. Für das hier besprochene Verfahren ist dies kaum von Belang, da die notwendige Asbestmenge beim Filterröhrchen vielleicht 10–2omal so groß ist wie beim Stäbchen.Google Scholar
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Copyright information

© J. F. Bergmann, München 1931

Authors and Affiliations

  • Friedrich Emich

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