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Über Schlierenbeobachtungen

  • Friedrich Emich

Zusammenfassung

a) Allgemeines. Schlieren definiert A. Toepleb als Stellen abweichender Refraktion in einem sonst optisch homogenen Medium. Zur Sichtbarmachung von Vorgängen wurde die Schlierenerscheinung seit Toepler bei ballistischen, physikalischen und physikochemischen Versuchen verwendet. Wir bringen zum Vergleich zweier Flüssigkeiten die eine, die „Standprobe“, in eine kleine Cuvette (Abb. 33), die für viele Zwecke aus Objektträgern und Glasstückchen durch Zusammenkitten hergestellt werden kann. (Die Firma C. Zeiss, Jena, liefert ganz aus Glas verschmolzene Cuvetten.) Die andere Flüssigkeit, die „Fließprobe“, läßt man aus einer unten auf etwa 0,15 mm Lumen ausgezogenen Capillare, die im oberen Teil 1–2 mm lichte Weite besitzt, in die Standprobe einströmen. Um den Beginn des Strömens bequem auslösen zu können, trennt man zunächst Fließ- und Standprobe, indem man vor dem Eintauchen (in die Standprobe) ein Luftbläschen in die Auslaufspitze der Capillare einsaugt. Ein Fingerdruck auf den Gummischlauch treibt dann die Luftblase aus und das Einströmen der Fließprobe beginnt.

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Refences

  1. 1.
    Noch nicht veröffentlichte Versuche von Dr. Maria Renzenberg und Dr. Herbert Alber.Google Scholar

Copyright information

© J. F. Bergmann, München 1931

Authors and Affiliations

  • Friedrich Emich

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