Advertisement

Einleitung

  • Friedrich Emich

Zusammenfassung

I. Aufgabe der Mikromethoden ist das Arbeiten mit kleinen Substanzmengen. Was man unter „klein“ zu verstehen habe, richtet sich nach dem besonderen Fall. In der botanischen Mikrochemie (die nicht Gegenstand vorliegender Darstellung ist) wird fast nur mit mikroskopisch kleinen Mengen gearbeitet; in der qualitativen Mikroanalyse bedienen wir uns vorwiegend der „Tropfen“ oder „Tröpfchen“, deren Gehalt an wirksamer Substanz sich z. B. in den Tausendstelmilligrammen bewegt; die quantitative Mikroanalyse geht gewöhnlich von 2–10 mg Substanz aus und noch höher liegen die Grenzen für die präparativen Mikromethoden, bei denen man in der Regel mindestens die Gewinnung einiger Zentigramme anstreben wird. Genaueres später.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Refences

  1. 1.
    S. z. B. A. Benedetti-Pichler: Z. angew. Chem. 42, 954 (1929).CrossRefGoogle Scholar
  2. 2.
    Ber. dtsch. chem. Ges. 55, 2088 (1922).Google Scholar
  3. 3.
    Der Absatz 2 ist der Abhandlung von Friedrich L. Hahn, Mikrochem. 8, 75 (1930) entnommen.Google Scholar
  4. 4.
    Mikrochem. 1, 4 (1923).Google Scholar
  5. 1.
    Das Wort stammt von Schoorl.Google Scholar
  6. 2.
    1 y= I μg= 0,001 mg. Da die kurze und bequeme Bezeichnung „Gamma“ in den mikrochemischen Abhandlungen bevorzugt wird, wollen wir sie im vorliegenden Werkchen beibehalten. Vgl. Emich: Lehrbuch d. Mikrochemie, München 1926, S. 38, Fußnote 64.Google Scholar
  7. 3.
    Zitiert auf S. 1.Google Scholar
  8. 4.
    Vgl. Böttger, Qualit. Analyse, Leipzig 1925, S. 622; Emich, Liebigs Ann. 351, 426 (1907). Siehe auch Böttger, Mikrochem., Emich-Band 29 (1930).Google Scholar
  9. 1.
    Emich: Lehrbuchd.Mikrochemie, München 1926, S.V. Auf dieUnzulänglichkeit der bisherigen Methoden haben z. B. Gans, Krug und Heuseler, Chem. Centr. 1925 1, 82g hingewiesen.Google Scholar
  10. 2.
    Behrens-Kley: Mikrochem. Analyse, Leipzig und Hamburg 1915 bzw. 1922.Google Scholar
  11. 3.
    Kurt Heller: Mikrochemie 7, 213 (1929); 8, 33 (1930).Google Scholar
  12. 4.
    Berlin 1923. Vgl. auch N. Schoorl: Organ. Analyse (holländ.) Amsterdam 1920 und 1921.Google Scholar
  13. 1.
    Es wäre eine dankenswerte Aufgabe, die Methoden der Mikromaßanalyse zusammenfassend darzustellen.Google Scholar
  14. 2.
    Von Fabaday wird berichtet, daß er keine Untersuchung als abgeschlossen betrachtete, bevor er nicht die vollkommensten, zur Verfügung stehenden Mittel angewandt hatte. Für den Forscher ist dieser Grundsatz gewiß ausgezeichnet, im gewöhnlichen Laboratoriumsbetrieb verbietet er sich oft aus äußeren Gründen und aus Gründen der Ökonomie, d. h. weil der Mehraufwand an Mühe und Zeit in keinem Verhältnis zum Wert der gewonnenen Resultate stünde. Silvanus P. Thompson, Michael Faradays Leben und Wirken, deutsch von Schütte und Daneel, (Halle 1900) S. 94.Google Scholar

Copyright information

© J. F. Bergmann, München 1931

Authors and Affiliations

  • Friedrich Emich

There are no affiliations available

Personalised recommendations