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Zusammenfassung

Ähnliche Schwierigkeiten, wie sie eben für die Wilsongruppe zusammengefaßt wurde, finden wir auch bei den beiden anderen Gruppen. Die Athetose kommt für Lokalisationsfragen weniger in Betracht, da sie vorwiegend als Reaktionsform des kindlichen Gehirns anzusprechen ist; aber auch die Bedeutung des choreatischen Syndroms als Herdsymptom ist nicht eindeutig, denn auch hier sehen wir symptomatische Choreaformen vorwiegend bei mehr diffusen Erkrankungen des Gehirns (Enzephalitis, Intoxikationen usw.) auftreten, bei der sehr viel selteneren Herdchorea sind die Herde nicht immer an derselben Stelle, sie lassen allerdings zuweilen Beziehungen zu einem bestimmten System erkennen. Auch hier machen wir die Erfahrung, daß typische Choreafälle ohne bis jetzt feststellbare Veränderungen im Gehirn vorkommen können. Andererseits gibt es Fälle mit Veränderungen der sonst für die Lokalisation in Frage kommenden Partien im Gehirn, die in vivo keine choreatischen Symptome geboten hatten.

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Literatur

  1. 1).
    Vogt scheint allerdings für seine Rigorformen unter Umständen auch eine Erkrankung des Striatums in Betracht zu ziehen.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1922

Authors and Affiliations

  • A. Bostroem
    • 1
  1. 1.Universität LeipzigDeutschland

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