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Hintergrundinformation zum Problem Crowding

  • Siegfried Streufert
  • Glenda Y. Nogami
Part of the Praxis der Sozialpsychologie book series (2846, volume 10)

Zusammenfassung

Man kann bei der Erforschung des Lebens im beengten Raum zwischen zwei Formen der Dichte unterscheiden: Dichte durch Dauerbeengung und durch akute (zeitweilige) Beengung. Forscher, die an dem Verhalten von Tieren im begrenzten Raum Interesse gezeigt haben, sind grundsätzlich am ersten Dichtetypus interessiert. Für sie ist der Effekt des beengten Raumes bei einer steigenden Population von Tieren (daher steigende Dichte im Raum) eine mögliche Parallele zur Entwicklung der Menschheit auf dem begrenzten Raum, den die Erde bieten kann. Zumeist wird erhofft, daß man von den physiologischen und sozialen Symptomen, die bei Tieren auftreten, auf ähnliche abnormale Bedingungen bei Menschen schließen kann. Wie wir schon angedeutet haben, ist das jedoch nicht notwendigerweise der Fall.*) Daher werden wir die Erkenntnisse der Erforschung von Effekten des Crowding bei Tieren nur sehr kurz beschreiben (eine weitergehende Beschreibung kann bei Marsden, 1972, aufgefunden werden, siehe auch Southwick, 1969 und Davis, 1971).

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Copyright information

© Dr. Dietrich Steinkopff Verlag GmbH & Co. KG, Darmstadt 1979

Authors and Affiliations

  • Siegfried Streufert
    • 1
  • Glenda Y. Nogami
    • 2
  1. 1.BielefeldDeutschland
  2. 2.HeidelbergDeutschland

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