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Die Beeinflussung der Harnwegsdynamik durch Pharmaca

  • Georg Rutishauser
Part of the Fortschritte der Urologie und Nephrologie book series (2824, volume 2)

Zusammenfassung

Eine Beeinflußbarkeit der Harnwegsdynamik durch Pharmaca, die auf autonomes Nervensystem und glatte Muskulatur wirken, muß aus folgenden grundsätzlichen Erwägungen als gegeben angenommen werden:
  • Der Ureter ist sympathisch und parasympathisch innerviert und hat einen dikken Mantel aus glatter Muskulatur.

  • Andere viscerale Organsysteme mit Eigenautomatismus und ähnlichem anatomischem Aufbau (Herz, Darm) stehen eindeutig unter dem regulierenden Einfluß autonomer Nerven, und ihre Funktion läßt sich durch entsprechende Pharmaca beeinflussen.

  • Die Harnblase, ein Organ, an dem die autonome Steuerung der Funktion besonders eindrücklich zu beobachten ist, erhält seine Nervenversorgung aus den gleichen vegetativen Geflechten wie der untere Harnleiterabschnitt (Zanne, 1936 bis 1938, Watel, 1941, Pieper, 1951 bis 1952, Ruland, 1952 bis 1956, Grasset, 1962).

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Copyright information

© Dr. Dietrich Steinkopff Verlag, Darmstadt 1970

Authors and Affiliations

  • Georg Rutishauser
    • 1
  1. 1.Bürgerspital BaselBaselSchweiz

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