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Anhang: Ökologische Grundbegriffe

  • Bernd Klauer
Chapter
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Part of the Umwelt und Ökonomie book series (UMWELT, volume 25)

Zusammenfassung

In diesem Anhang werden in kompakter Weise diejenigen Konzepte und Grundbegriffe der Ökologie dargestellt, die im Hauptteil dieser Arbeit verwendet bzw. in ihm vorausgesetzt wurden. Die Darstellung orientiert sich aus diesem Grund an den Erfordernissen, die sich aus den im Hauptteil angesprochenen ökologischen Themen ergeben. Es wurde dabei eine systematische Darstellung gegenüber einer solchen, bei der die notwendigen Erläuterungen nur stichpunktartig aneinandergehängt sind, vorgezogen.1 Wir werden den Leser jeweils auf die wichtigsten Stellen im Hauptteil hinweisen, an denen die hier erklärten ökologischen Konzepte verwendet werden und wir werden einige Bezüge zum Thema Nachhaltigkeit herstellen.

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Literatur

  1. 1.
    Eine gut lesbare Einführung in die Ökologie, die sich unter anderem an interessierte Studenten der Geistes- und Sozialwissenschaften wendet, wird von KuPCHELLA und Hyland (1993) gegeben. Einen ausführlicheren Einblick vermitteln die Standardlehrbücher der Ökologie Begon/Harpner/Townsend (1991), Brewer (1988), Odum (1983), Remmert (1992) und Tischler (1984).Google Scholar
  2. 2.
    Der Begriff „Ökologie“wurde vor über hundert Jahren von Ernst Haeckel (1866) geprägt: „Ökologie ist die gesamte Wissenschaft von den Beziehungen des Organismus zur umgebenden Außenwelt, wohin wir im weitesten Sinne alle Existenzbedingungen rechnen können.Google Scholar
  3. 3.
    Häufig werden die Begriffe Ökosphäre und Biosphäre synonym verwendet. Wir halten eine Unterscheidung jedoch für sinnvoll, da sie verdeutlicht, daß die Ökosphäre nicht nur aus belebten (biotischen), sondern auch aus unbelebten (abiotischen) Elementen besteht (vgl. Kupchella/Hyland 1993: 4).Google Scholar
  4. 4.
    Wichtige Stoffkreisläufe sind weiterhin der Stickstoff-, Phosphor- und Wasserzyklus. Detaillierte Schemata für dieser Kreisläufe finden sich z.B. in Odum (1983: Kap. 4) und Remmert (1992: 234–247).Google Scholar
  5. 5.
    Tagsüber haben Pflanzen Netto-Output an Sauerstoff. Nachts, ohne Lichtenergie, können sie keine Photosynthese betreiben und verbrauchen, genau wie alle anderen Lebewesen, bei ihren Stoffwechselvorgängen Sauerstoff. Daher ist nachts also auch bei Pflanzen ein Netto-Input an Sauerstoff notwendig.Google Scholar
  6. 6.
    Von einer Unterbrechung eines Stoffkreislaufes sprechen wir, falls der Kreislauf nur noch auf einer deutlich größeren räumlichen und zeitlichen Skala geschlossen ist, als bei vergleichbaren, nicht vom Menschen beeinflußten Systemen.Google Scholar
  7. 7.
    Zur Zeit sind mehr als hundert natürliche Aminosäuren bekannt; von diesen sind aber nur 20 am Aufbau der Eiweißkörper beteiligt (Ebert 1981: 242).Google Scholar
  8. 8.
    Eine ausführliche Zusammenstellung hierüber findet sich bei Odum (1983: 406–407).Google Scholar

Copyright information

© Physica-Verlag Heidelberg 1998

Authors and Affiliations

  • Bernd Klauer
    • 1
  1. 1.Abteilung Ökologische Ökonomie und UmweltsoziologieUFZ - Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle GmbHLeipzigDeutschland

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