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Einleitung und Grundlagen

Chapter
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Part of the Wirtschaftswissenschaftliche Beiträge book series (WIRTSCH.BEITR., volume 163)

Zusammenfassung

Die internationalen Kapitalmärkte haben in den letzten zwanzig Jahren seit der Einführung flexibler Wechselkurse eine fortgesetzte Integration erfahren. Die anfänglich weit verbreiteten Zweifel, ob die Stabilität der Kapitalmärkte mit dem Zusammenbruch des Systems fixer Wechselkurse aufrechterhalten werden könne, wurden — bis auf einige turbulente Phasen — nicht bestätigt. Im allgemeinen ist man sich heute darüber einig, dass die internationale Kontrollfunktion, die von der weltweiten Integration der Kapitalmärkte ausgeht, einem wünschenswerten Entwicklungsprozess folgt. Die Bildung von Monopolen und die Wahrscheinlichkeit von Absprachen nimmt mit zunehmender internationaler Teilnahme eher ab. Die Rendite der Projekte nationaler Kapitalnachfrager wird an den alternativen Renditen am Weltmarkt gemessen. Diese fast euphorische Beurteilung, welche aus der Integration der Kapitalmärkte abgeleitet wird, ist heute in der Presse zu einem Gemeinplatz geworden. Es stellt sich aber die Frage, wie diese Integration gemessen werden soll.

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Literature

  1. 1.
    Die Angaben von CHIPS sollten als Trendangaben und keinesfalls als genaue Messung der internationalen Kapitalströme interpretiert werden. In denGoogle Scholar
  2. CHIPS-Angaben sind zum Teil auch Handelsdaten sowie Daten amerikanischer Binnentransaktionen enthalten.Google Scholar
  3. 2.
    Damit ist die unverzögerte Preisanpassung bei exogenen Schocks gemeint.Google Scholar
  4. 3.
    Im folgenden Kapitel werden wir die ungedeckte Zinsparität genauer untersuchen.Google Scholar
  5. 5.
    Das ist der Anteil der ausländischen Aktiva an den gesamten Aktivgeldern. Die Angaben zur Struktur der Bilanz der Schweizer Banken von 1971–1995 sind im Anhang 1 im Einzelnen aufgeführt.Google Scholar
  6. 6.
    Diese Geschäfte werden in der Regel als Kreditoren auf Zeit verbucht (Braillard, Betcher und Lusenti, 1987).Google Scholar
  7. 7.
    Diese Beobachtung ist in der Literatur auch als Peso-Problem bekannt.Google Scholar
  8. 8.
    Weitere Begründungen für die Abweichung von der ungedeckten Zinsparität, die aber in dieser Arbeit nicht besprochen werden, wären die Bubbles, das Peso-Problem oder die heterogen verarbeiteten Informationen.Google Scholar

Copyright information

© Physica-Verlag Heidelberg 1998

Authors and Affiliations

  1. 1.Wirtschaftswissenschaftliches InstitutUniversität ZürichZürichSchweiz

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