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Auswirkungen auf die Industriestruktur des Bankwesens. Mehrfinanzunternehmen oder Spezialbanken?

  • Bernhard Wieland
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Part of the Wirtschaftswissenschaftliche Beiträge book series (WIRTSCH.BEITR., volume 113)

Zusammenfassung

Im vorigen Kapitel wurde vor allem die Spezialisierung im Produktionsbereich der Banken dargestellt. Es wurde gezeigt, daß immer mehr Teilfunktionen des bankbetrieblichen Produktionsprozesses unabhängigen Zulieferern übertragen werden und daß dadurch die Arbeitsteilung im Bankwesen zunimmt. An einigen Stellen wurde darüberhinaus dargelegt, daß einzelne Banken sich nicht nur auf der Ebene der Zwischenprodukte und Zwischendienstleistungen spezialisieren, sondern auch auf der Ebene der Endprodukte bzw. der Enddienstleistungen. Man kann nun fragen, ob auch diese Art der Spezialisierung immer mehr um sich greifen wird. Wird es auch im Bankwesen zu einer ähnlichen Entwicklung kommen wie in der Kleinfeuerwaffenindustrie im England des vorigen Jahrhunderts (Kapitel 1), wo die Rolle des Unternehmers im wesentlichen auf die Rolle des Endverkäufers und der Bündelung von Leistungen reduziert war? Diese Frage führt direkt ins Zentrum der gegenwärtigen Debatte um die “Allfmanz”.

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Literatur

  1. 1.
    Eine erste Orientierung vermittelt der von H. J. Krümmel, H. Rehm und D. Simmert herausgegebenen Band Allfinanz — Strukturwandel an den Märkten für Finanzdienstleistungen. Beihefte zu Kredit und Kapital, Heft 11. Berlin 1991. Dieser Band enthält auch umfassende bibliographische Angaben.Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. H. J. Krümmel: Allfinanz und die sortimentspolitischen Grundlagen des Privatkundengeschäfts. In: H. J. Krümmel, H. Rehm, D. Simmert (Hrg.), a.a.O., S. 33 ff., hier S.37.Google Scholar
  3. 3.
    Auch die sogenannten Near- oder Nonbanks können zu Allfinanzuntemehmen werden. So z.B. der Warenhauskonzern Sears-Roebuck, nach Bessler heute der Welt größter Anbieter von Finanzdienstleistungen. Vgl. W. Bessler: Financial Conglomerates in the United States. In: H. J. Krümmel, H. Rehm und D. Simmert (Hrg.), a.a.O., S. 265 ff., hier S.287. Zur Rolle von Non- und Near-Banks ganz allgemein vgl. K. Stammer: Nichtbanken als Substitutionskonkurrenten auf dem Bankleistungsmarkt — Eine vergleichende Analyse für das deutsche und US-amerikanische Bankensystem. Frankfurt a.M. 1987.Google Scholar
  4. 4.
    Krümmel, a.a.O., S.38.Google Scholar
  5. 5.
    Diese Sprechweise entspricht dem von Süchting und Büschgen erwähnten Begriff Mehrfinanz. Vgl. J. Süchting: Zur Organisation von Allfinanzangeboten. In: H. J. Krümmel, H. Rehm und D. Simmert (Hrg.), a.a.O., S. 177 ff, hier S. 177. Vgl. H. E. Büschgen: Finanzmarktintegration und Bankenwettbewerb: Einzelwirtschaftliche Aspekte. In: J. Siebke (Hrg.) Finanzintermediation, Bankenregulierung und Finanzmarktintegration. Schriften des Vereins für Socialpolitik, N.F., Bd. 204. Berlin 1991, S. 99–123, hier S. 99. Die hier gewählte analytische Perspektive entspricht auch dem Ansatz zweier weiterer Aufsätze in dem gerade genannten, von Krümmel, Rehn und Simmert herausgegebenen Sammelband: M. Graf von der Schulenburg: Organisations- und Steuerungsfragen aus der Sicht einer Großsparkasse (S. 221 ff.); W. Bessler: Financial Conglomerates in the United States (S. 265 ff.).Google Scholar
  6. 6.
    Vgl. Büschgen, a.a.O., S. 114.Google Scholar
  7. 7.
    Büschgen, a.a.O., S. 114. Vgl hierzu auch J. Süchting, a.a.O., und D. Farny: Allfinanz — das betriebswirtschaftliche Konzept, in dem bereits zitierten, von Krümmel, Rehm und Simmert herausgegebenen Sammelband, S. 161 ff.Google Scholar
  8. 9.
    A. Berger, D. Humphrey: The Dominance of Inefficiencies Over Scale and Product Economies in Banking. In: Journal of Monetary Economics, Vol. 28, 1991, S. 117 ff.Google Scholar
  9. 10.
    G. Sheldon: Skalenerträge, Verbundvorteile und Ineffizienz im Schweizer Bankgewerbe. In: ifo-Studien, 38. Jg., S. 351 ff.Google Scholar
  10. 11.
    W. Baumol, J. Panzar, R. Willig: Contestable Markets and the Theory of Industry Structure. Revised Edition. San Diego et al. 1988, S. 71.Google Scholar
  11. 12.
    Der Verfasser hat alle ihm zugängliche in den Fachzeitschriften veröffentlichten Studien berücksichtigt. Darüberhinaus existieren Studien in Working-Papers verschiedener Federal Reseve Banks. Diese Studien wurden, soweit möglich, aus zweiter Hand zitiert. Ähnliche Überblicke sind G. Tichy: Bankengröße und Effizienz. In: Kredit und Kapital, 23. Jahrg., 1990, Heft 3, S. 358 ff. W. Bessler: Financial Conglomerates in the United States, a.a.O., Abschnitt III.Google Scholar
  12. 12a.
    Ein Überblick in Buchlänge ist J. Kolari, A. Zardkoohi: Bank Costs, Structure and Performance. Lexington 1987.Google Scholar
  13. 13.
    Einen Überblick über diese älteren Studien gibt R. Gilbert: Studies of Costs in Commercial Banking. In: Journal of Money, Credit, and Banking, Vol. 16, November 1984, S. 636 ff. Studien dieser Art wurden auch für kanadische, britische und israelische Kreditinstitute durchgeführt.Google Scholar
  14. 14.
    Untersucht wurden auch Sparkassen, Bausparkassen, und Kreditgenossenschaften. Zu Sparkassen vgl. L. Mester: A Multiproduct Cost Study of Savings and Loans. In: Journal of Finance, Vol. 42, 1987, S. 423 ff.Google Scholar
  15. 14a.
    Zu Bausparkassen vgl. Ph. Hardwick: Economies of Scale in Building Societies. In: Applied Economics, Vol. 21, 1989, S. 1291 ff. (zitiert nach G. Tichy: Bankengröße und Effizienz, a.a.O.).Google Scholar
  16. 14b.
    Zu Kreditgenossenschaften vgl. J. Murray, R. White: Economies of Scale and Economies of Scope in Multiproduct Financial Institutions: A Study of British Columbia Credit Unions. In: Journal of Finance, Vol. 38, 1983, S. 887 ff.Google Scholar
  17. 14c.
    Ferner H. Kim: Economies of Scale and Economies of Scope in Multiproduct Financial Institutions: Further Evidence from Credit Unions. In: Journal of Money, Credit, and Banking, Vol. 18, 1986, S. 220 ff.Google Scholar
  18. 15.
    G. Lang, P. Welzel: Skalenerträge und Verbundvorteile im Bankensektor — Empirische Bestimmung für die bayerischen Genossenschaftsbanken. Erscheint demnächst in ifo-Studien.Google Scholar
  19. 16.
    Die französischen Studien kennt der Autor nur aus zweiter Hand. Vgl. OECD: Banks Under Stress. Paris 1992, S. 169. Es sei deshalb darauf verzichtet, ihre Ergebnisse zu referieren.Google Scholar
  20. 17.
    Man vergleiche etwa die Geschichte der Economies-of-Scale-Studien im Bereich der Telekommunikation. Siehe hierzu: J. Rosse: Written Testemony in United States vs. AT&T. Vervielfältigt, Stanford University, 1981.Google Scholar
  21. 17a.
    F. Kiss, B. Lefebvre: Econometric Models of Telecommunications Firms — A Survey. In: Revue Economique, No.2, Mars 1987, S. 307 ff.Google Scholar
  22. 17b.
    D. Evans, J. Heckman: Natural Monopoly. In: D. Evans (Hrg.): Breaking Up Bell, New York 1983, S. 127 ff.Google Scholar
  23. 17c.
    D. Elixmann: Econometric Estimation of Production Structures: The Case of the German Telecommunications Carrier. Diskus-sionsbeitrag Nr. 57 des Wissenschaftlichen Instituts für Kommunikationsdienste, Bad Honnef 1990.Google Scholar
  24. 18.
    Die zwei bekanntesten Studien der Frühphase sind die von Benston und Bell/Murphy. Vgl. G. Benston: Economies of Scale and Marginal Costs in Banking Operations. In: The National Banking Review, 2, June 1967, S. 507 ff. Ders.: Branch Banking and Economies of Scale. In: Journal of Finance, May 1965, S. 312 ff. Ders.: The Optimal Banking Structure: Theory and Evidence. In: Journal of Bank Research, Winter 1973, S. 220 ff.Google Scholar
  25. 18a.
    F. Bell, N. Murphy: Economies of Scale and Division of Labor in Commercial Banking. In: Southern Economic Journal, Vol. 35, No. 2, 1968.Google Scholar
  26. 19.
    Vgl. H. Varian: MikroÖkonomie. München, Wien, 1981, S. 16. Vgl. auch Kolari, Zardkoohi, a.a.O., S. 43 ff.Google Scholar
  27. 21.
    Die Kostenfunktion muß separabel sein, d.h. sie muß in der Form C(Q) = C(h(Q),w1, w2,...,wn) geschrieben werden können. Vgl. M. Fuss, L. Waverman: Regulation and the Multiproduct Firm: The Case of Telecommunications in Canada. In: G. Fromm (Hrg.): Studies in Public Regulation, Cambridge, Mass., 1983, S. 277 ff. hier S. 290.Google Scholar
  28. 22.
    Vgl. hierzu Fuss, Waverman, a.a.O., S. 284. Vgl. auch B. Wieland: Die Entflechtung des amerikanischen Fernmeldemonopols. Berlin, Heidelberg, New York, 1985, S. 108 ff.CrossRefGoogle Scholar
  29. 22a.
    Zum Problem der Aggregation der verschiedenen Dienstleistungen einer Bank in einen einzigen Output vgl. M. Kim: Banking Technology and the Existence of a Consistent Output Aggregate. In: Journal of Monetary Economics, Vol. 18, 1986, S. 181 ff.Google Scholar
  30. 23.
    Die Synthese dieser Arbeiten ist das bereits zitierte Buch von W. Baumol, J. Panzar, R. Willig: Contestable Markets and the Theory of Industry Structure.Google Scholar
  31. 24.
    Dabei wurde auch klar, daß rein mathematisch die einfache Translogfunktion Verbundvorteile nur im Inneren der Funktion erfassen kann. Nimmt nämlich ein Output den Wert Null an, ist die Translogfunktion nicht definiert. Vgl. Baumol, Panzar, Willig a.a.O., S. 449 f. In anderen Branchen gingen deshalb alle weiteren Studien von der sogenannten hybriden Translogfunktion aus. In den meisten der neuesten Studien wird eine bestimmte Form der hybriden Translogfunktion, geschätzt, die durch eine Box-Cox Transformation der einfachen Trarislogfunktion entsteht. Eine andere Möglichkeit besteht darin, Null stets durch Werte wie etwa 0,001 zu ersetzen. Vgl. z.B. T. Gilligan, M. Smirlock, W. Marshall: Scale and Scope Economies in the Multiproduct Banking Firm. In: Journal of Monetary Economics, Vol. 13, May 1984, S. 393 ff., Fn. 9. Diese Vorgehensweise ist allerdings nicht ganz unproblematisch. Vgl. A. Berger, G. Hanweck, D. Humphrey: Competitive Viability in Banking — Scale, Scope, and Product Mix Economies. In: Journal of Monetary Economics, Vol. 20, S. 501 ff, hier S. 517.Google Scholar
  32. 26.
    Vgl. hierzu z.B. T. Campbell: Money and Capital Markets. O.O., Harper Collins Publishers, 1988, S. 328 f. Vgl. auchGoogle Scholar
  33. 26a.
    R. Litan: What Should Banks Do? Washington (Brookings Institution) 1987, S.24.Google Scholar
  34. 27.
    Benston, Hanweck, Humphrey, a.a.O., S. 439.Google Scholar
  35. 29.
    Zu dieser Diskussion vgl. C. Lawrence: Banking Costs, Generalized Functional Forms, and Estimation of Economies of Scale and Scope. In: Journal of Money, Credit, and Banking, Vol. 21, No. 3, 1989, S. 369 ff.Google Scholar
  36. 29a.
    J. Clark: Estimation of Economies of Scale in Banking Using a Generalized Functional Form. In: Journal of Money, Credit, and Banking, Vol. 16, February 1984, S. 52 ff.Google Scholar
  37. 29b.
    B. Killbridge, B. McDonald, R. Miller: A Reexamination of Economies of Scale in Banking Using a Generalized Functional Form. In: Journal of Money, Credit, and Banking, Vol. 18, 1986, S. 519 ff.Google Scholar
  38. 30.
    A. Berger, G. Hanweck, D. Humphrey: Competitive Viability in Banking — Scale, Scope, and Product Mix Economies. In: Journal of Monetary Economics, Vol. 20, S. 501 ff.Google Scholar
  39. 31.
    Vgl. Proposition 4B1 auf S. 75 in W. Baumol, J. Panzar, R. Willig, a.a.O. Diese Proposition macht von einer schwächeren Bedingung, der sogenannten schwachen Kostenkomplementarität, Gebrauch, bei der die strikte Ungleichheit in der Definition der Kostenkomplementarität nur auf einer Menge mit positivem Maß (im Sinne der Maßtheorie) erfüllt sein muß.Google Scholar
  40. 32.
    Berger, Hanweck, Humphrey, a.a.O.Google Scholar
  41. 33.
    Vgl. z.B. A. Noulas, S. Ray, S. Miller: Returns to Scale and Input Substitution for Large U.S. Banks. In: Journal of Money, Credit, and Banking, Vol. 22, 1990, S. 94 ff. Tichy, a.a.O., S. 361 f. Sheldon, a.a.O., S. 22.Google Scholar
  42. 34.
    Diesen Index benutzen G. Benston, G. Hanweck, D. Humphrey: Scale Econonies in Banking: A Restructuring and Reassessment In: Journal of Money, Credit, and Banking, Vol. 14, 1982, S. 435 ff.Google Scholar
  43. 35.
    Tichy, a.a.O., S. 362.Google Scholar
  44. 36.
    An diesem Programm nehmen die Banken auf freiwilliger Basis teil. Es umfaßt Banken mit einer Bilanzsumme bis zu etwa 1 Milliarde Dollar in den 70er Jahren, bzw. jetzt bis etwa 2 Mrd. Dollar. Vgl. D. Gropper: An Empirical Investigation of Changes in Scale Economies for the Commercial Banking Firm, 1979–1986. In: Journal of Money, Credit, and Banking, Vol. 23, 1991, S. 718 ff., hier S. 721.Google Scholar
  45. 37.
    Gropper, a.a.O.Google Scholar
  46. 38.
    Die bereits zitierte Studien von Benston, Hanweck, Humphrey, S. 443 und 446, und T. Gilligan, M. Smirlock: An Empirical Study of Joint Production and Scale Economies in Commercial Banking. In: Journal of Banking and Finance, Vol. 8, 1984, S. 67 ff.Google Scholar
  47. 39.
    Dies ist das Ergebnis bei Unit-Banks. Auch bei Branch Banks nehmen die Größenvorteile über die Zeit hinweg zu, allerdings nur bis zu einer Bilanzsumme von 100–200 Millionen Dollar.Google Scholar
  48. 40.
    C. Lawrence, R. Shay: Technology and Financial Intermediation in Multiproduct Banking Firms: An Econometric Study of U.S. Banks, 1979–1982, in C. Lawrence, R. Shay (Hrg.): Technological Innovation, Regulation and the Monetary Economy. Cambridge, Mass., 1986.Google Scholar
  49. 41.
    Vgl. Tichy, a.a.O., S. 364.Google Scholar
  50. 42.
    A. Noulas, S. Ray, S. Miller, a.a.O.Google Scholar
  51. 43.
    Tichy, a.a.O., S. 363.Google Scholar
  52. 44.
    P. McAllister, D. McManus: Resolving the Scale Efficiency Puzzle in Banking. In: Journal of Banking and Finance, Vol. 17, Nos. 2–3, 1993, S. 389 ff.Google Scholar
  53. 45.
    Zu den Studien die Economies of Scope nachweisen können, gehören T. Gilligan et al. loa cit.; Benston, Hanweck, Humphrey, a.a.O.; M. Kim, a.a.O., und C. Lawrence, R. Shay a.a.O. Zu den Studien, die keine Verbundvorteile nachweisen können, gehören insbesondere die von A. Berger, G. Hanweck, D. Humphrey, a.a.O. und W. Hunter, S. Timme, W. Yang: An Examination of Cost Subadditivity and Multiproduct Production in Large U.S.Banks. In: Journal of Money, Credit, and Banking, Vol. 22, No.4, November 1990, S. 504 ff. Eine weitere (unveröffentlichte) Studie, die keine Verbundvorteile nachweisen kann stammt von LeCompte und Smith (zitiert in Lawrence, a.a.O.).Google Scholar
  54. 46.
    Vgl. D. Evans, J. Heckman: A Test for Subadditivity of the Cost Function with an Application to the Bell System. In: American Economic Review, Vol. 74, 1984, S. 211 ff.Google Scholar
  55. 47.
    Vgl. z.B. Lawrence, Shay, a.a.O.; Gilligan, Smirlock, Marshall, a.a.O.; Kolari, Zardkoohi, a.a.O.Google Scholar
  56. 48.
    Murray, White, a.a.O.Google Scholar
  57. 49.
    Lawrence, Shay, a.a.O.Google Scholar
  58. 50.
    S. Cebenoyan: Scope Economies in Banking: The Hybrid Box-Cox Function. In: The Financial Review, Vol. 25, No. 1, February 1990, S. 115 ff.Google Scholar
  59. 51.
    L. Pulley, Y. Braunstein: A Composite Cost Function for Multiproduct Firms with an Application to Economies of Scope in Banking. In: The Review of Economics and Statistics, Vol. 74, May 1992, S. 221 ff.Google Scholar
  60. 52.
    Vgl. Sheldon, a.a.O., und Lang, Welzel, a.a.O.Google Scholar
  61. 53.
    W. Hermann, M. Maurer: Kostenvorteile im Schweizerischen Universalbankensystem. In: Schweizerische Zeitschrift für Volkswirtschaft und Statistik, Bd. 127, S. 563 ff.Google Scholar
  62. 54.
    C. Lawrence, R. Shay, a.a.O.Google Scholar
  63. 56.
    Lang, Welzel, a.a.O.Google Scholar
  64. 57.
    G. Lang, P. Welzel: Strukturschwäche oder X-Ineffizienz? Cost-Frontier Analyse der bayerischen Genossenschaftsbanken. In: Volkswirtschaftliche Diskussionsreihe, Beitrag 118, Institut für Volkswirtschaftslehre, Universität Augsburg, August 1994.Google Scholar
  65. 58.
    G. Stigler: The Economies of Scale. In: Journal of Law and Economics, Vol. 1, 1958. Wiederabgedruckt als Kapitel 7 in:Google Scholar
  66. 58a.
    G. Stigler: The Organization of Industry. Chicago 1968. Das Zitat findet sich auf S. 71 der Buchfassung.Google Scholar
  67. 59.
    Siehe etwa T. Keeler: Deregulation and Scale Economies in the U.S. Trucking Industry: An Econometric Extension of the Survivor Principle. In: Journal of Law and Economics, Vol.32, 1989, S. 229 ff.Google Scholar
  68. 60.
    H.E. Büschgen: “Allfinanz” am Finanzdienstleistungsmarkt der Zukunft: Leistungspolitik und Marktpositionierung als unternehmerische Herausforderung. Vortrag gehalten auf dem Kongreß “Die deutsche Postbank im Wettbewerb” des Wissenschaftlichen Instituts für Kommunikationsdienste, Bad Honnef, in Bonn am 9. Oktober 1991, Manuskript, S. 3.Google Scholar
  69. 61.
    Büschgen, a.a.O., S. 4.Google Scholar
  70. 62.
    Büschgen, a.a.O., S. 3.Google Scholar
  71. 63.
    R. Litan, a.a.O., S.77.Google Scholar
  72. 64.
    Ähnlich auch Krümmel, a.a.O., S.45 f., Süchting, a.a.O., Graf von der Schulenburg, a.a.O., S. 229.Google Scholar
  73. 65.
    Vgl. z.B. Süchting, a.a.O., S. 184, oder Farny, a.a.O., S.169 unten. Buschgen spricht davon, daß es den “übermenschlichen Allfinanz-allround-Berater” nicht geben könne “... außer vielleicht in seinem Selbstverständis” (“Allfinanz” am Finanzdienstleistungsmarkt der Zukunft, a.a.O., S.6.).Google Scholar
  74. 66.
    Vgl. Schmalenbach-Gesellschaft, Arbeitskreis “Planung in Banken” (Hrg.): Finanzwettbewerb in den 90er Jahren: Thesen und Informationen. Wiesbaden 1992, S. 31 und S. 36.Google Scholar
  75. 67.
    Die Barclays Bank hat ihre Kunden ausdrücklich um Genehmigung gebeten, ihre Daten auch nur im eigenen Konzern zur Verkaufs- und Vertriebsförderung weiterzugeben. (Schmalenbach Gesellschaft, a.a.O., S. 31.)Google Scholar
  76. 68.
    Im Bereich der Telekommunikation etwa ist das Ortsnetz ein strategischer Input. Konkurrenz im Telephonfernverkehr ist unmöglich, wenn einer der Wettbewerber die Ortsnetze besitzt und den überigen Unternehmen den Zugang zu ihnen verweigert. In den USA entstand deshalb während der Deregulierungsdebatte die Frage nach der Berechnung optimaler Zugangsgebühren (Access Charges), die es dem Betreiber der Ortsnetze gestatten, auf seine Kosten zu kommen, die aber gleichzeitig Wettbewerb im Fernverkehr ermöglichen. Eine aktuelle Darstellung dieses Problemkreises ist W. Baumol, J.G. Sidak: Toward Competition in Local Telephony. Cambridge, Mass. 1994.Google Scholar
  77. 69.
    Litan, a.a.O., S.81 ff.Google Scholar
  78. 70.
    Die genauen Geschäftsfelder sind Savings and Loans, Personal Credit, Business Credit, Securities, Commodities, Life Insurance, Mutual Insurance, Other Insurance, Insurance Agents, Subdividers and Developers. Vgl. Litan S. 86.Google Scholar
  79. 71.
    Vgl. z.B. G. Franke, H. Hax: Finanzwirtschaft des Unternehmens und Kapitalmarkt. Berlin, Heidelberg, New York, 1988, Kapitel V, Abschnitt 2.2.1.Google Scholar
  80. 72.
    M. Kwast: The Impact of Underwriting and Dealing on Bank Returns and Risks. In: Journal of Banking and Finance, Vol. 13, 1989, S. 101 ff.Google Scholar
  81. 73.
    P. Rose: Diversification of the Banking Firm. In: Financial Review, Vol. 24, May 1989, S. 251 ff.Google Scholar
  82. 74.
    In früheren Jahrhunderten waren übrigens solche Diversifikationen nicht ungewöhnlich. So waren die frühen italienischen Bankiers der Renaissance durchweg zugleich auch im Handel (und in anderen Sparten) tätig. Die Medici beispielsweise handelten in Wolle, Alaun, Tuch, Gewürzen, Olivenöl, Zitrusfrüchten, Seide, Brokat, Juwelen und Silbergeschirren. (Vgl. C. P. Kindleberger: International Banks and International Business in Historical Perspective. In: C.P. Kindleberger: Multinational Excursions, Cambridge, Mass. 1984, S. 155 ff., hier S. 155 f.) Berühmt geworden ist die enge Verbindung der Bank von Amsterdam mit der holländischen Ostindien Kompanie. Diese enge Beziehung verleitete schließlich sogar die Bank das Vertrauen ihrer Kunden zu mißbrauchen, indem sie den Versuch machte, der Kompanie aus finanziellen Schwierigkeiten zu helfen. Beide Unternehmen gingen jedoch bankrott. Fallissements dieser Art mögen dazu geführt haben, daß sich in der Folgezeit eine stärkere Trennung zwischen Finanz- und Nichtfinanzgeschäften durchsetzte.Google Scholar
  83. 75.
    L. Wall: Has Bank Holding Companies’ Diversification Affected their Risk of Failure? In: Journal of Economics and Business, Vol. 39, 1987, S. 313 ff. Der Bank Holding Company Act und die Regulation Y des Federal Reserve Systems definieren Non-Bank Aktivitäten als Finanzdienstleistungen “closely related to banking or managing or controlling banks as to be a proper incident thereto.”Google Scholar
  84. 75a.
    (Zitiert nach E. Brewer: The Risks of Banks Expanding their Permissible Nonbanking Activities. In: Financial Review, Vol. 25, November 1990, S. 517 ff., hier S. 518.) Zu den Non-Bank Aktivitäten zählen Datenverarbeitung, Versicherungen, Brokerage etc.Google Scholar
  85. 76.
    E. Brewer: The Risks of Banks Expanding their Permissible Nonbanking Activities. In: Financial Review, Vol. 25, November 1990, S. 517 ff. Ders.: Relationship Between Bank Holding Company Risk and Nonbank Activity. I+n: Journal of Economics and Business, Vol. 41, 1989, S. 337 ff.Google Scholar
  86. 77.
    J. Boyd, S. Graham: The Profitability and Risk Effects of Allowing Bank Holding Companies to Merge with other Financial Firms: A Simulation Study. In: Federal Reserve Bank of Minneapolis Quarterly Review, Spring 1988, S. 3 ff.Google Scholar
  87. 79.
    Auch Litan sieht diese Gefahren der Diversifikation sehr klar. Er widmet ihnen sogar ein ganzes Kapitel. (Vgl. Litan, a.a.O., Kapitel 4.)Google Scholar
  88. 80.
    Wall, a.a.O., S. 322.Google Scholar
  89. 81.
    Büschgen: “Allfinanz” am Finanzdienstleistungsmarkt der Zukunft, a.a.O., S. 7.Google Scholar
  90. 82.
    Büschgen, a.a.O., S. 7.Google Scholar
  91. 83.
    Büschgen, a.a.O., S. 8.Google Scholar
  92. 84.
    Büschgen, a.a.O., S. 9. Vgl hierzu auch Farny, a.a.O., S. 163.Google Scholar
  93. 85.
    Vgl. Farny, a.a.O., S. 167 f.Google Scholar
  94. 86.
    Vgl. Büschgen: Finanzmarktintegration und Bankenwettbewerb, a.a.O., S. 121.Google Scholar
  95. 87.
    Es ist hier nicht möglich, den verschiedenen Bankstrategien nachzugehen, die als Antwort auf die gegenwärtig stattfindende Markterweiterung (insbesondere durch die Schaffung des EG-Binnenmarktes) möglich sind. Vgl. hierzu den bereits zitierten Aufsatz von H.E. Büschgen: Finanzmarktintegration und Bankenwettbewerb. Büschgen erwähnt dabei auch die Möglichkeit, daß die Großunternehmen zum relationship-banking zurückkehren könnten. Dann würde zumindest von der Nachfrageseite her, der Trend zum Spezialanbieter gebremst werden. (Büschgen, a.a.O., S. 106.)Google Scholar

Copyright information

© Physica-Verlag Heidelberg 1995

Authors and Affiliations

  • Bernhard Wieland
    • 1
  1. 1.Staatswissenschaftliches SeminarUniversität zu KölnKölnDeutschland

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