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Der Einsatz der Telematik im Bankwesen

  • Bernhard Wieland
Chapter
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Part of the Wirtschaftswissenschaftliche Beiträge book series (WIRTSCH.BEITR., volume 113)

Zusammenfassung

Im Bankwesen zeigt sich seit einiger Zeit eine Tendenz zu zunehmender vertikaler Desintegration. Diese Tendenz ist zur Zeit vor allem in den USA zu beobachten1, sie zeigt sich aber auch schon in Europa und in Japan. In Deutschland existieren bereits verschiedene spezialisierte Zulieferer, die Teilaufgaben des bankbetrieblichen Fertigungsprozesses übernehmen. So etwa die DV-Gesellschaften und Rechenzentren der Sparkassenorganisationen und der Genossenschaftsinstitute, die GZS, der Deutsche Kassenverein (im Bereich der Börsengeschäfte) oder Gesellschaften, die Back-Up Leistungen für Rechenzentren anbieten, wie die Info AG.2 Der dadurch ausgelöste Prozeß der Spezialisierung bezieht sich vor allem auf den Produktionsprozeß der Banken, aber auch auf ihre Endprodukte. Im nächsten Kapitel wird argumentiert, daß dieser Spezialisierungsprozeß mithilfe der im ersten Kapitel dargestellten Form des Smith-Stigler-Coase Paradigmas erklärt werden kann. Ferner soll nachgewiesen werden, daß die Telematik in diesem Prozeß eine entscheidende Rolle spielt. Dabei wird sich — in Übereinstimmung mit dem Smith-Stigler-Coase Paradigma — zeigen, daß die Arbeitsteilung nicht in allen Bereichen gleichmäßig zunimmt, sondern nur in jenen, in denen die Kosten der Marktbeziehung niedriger sind als die zusätzlichen Managementkosten der internen Organisation.3

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Literatur

  1. 1.
    Dies wird sehr anschaulich dokumentiert in einer Studie der beiden McKinsey Mitarbeiter T. Steiner und D. Teixeira: Technology in Banking. Homewood, Ill., 1990.Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. J. Moormann und D. Wölfing: Fertigungstiefe in Banken verringern. In: Die Bank 12/91, S.677 ff., hier S. 679.Google Scholar
  3. 3.
    Eine ebenfalls auf der Transaktionskostentheorie beruhende Analyse des “Outsourcing” von Datenverarbeitungtunktionen der Banken findet man bei G. Knolmayer: Informationsmanagement, Outsourcing von Informatik-Leistungen. In: WiSt, Heft 7, Juli 1992, S. 356 ff. Allerdings geht Knolmayer nicht auf die Rolle der Telekommunikation, also den Aspekt der Markterweiterung, ein. Er stellt deshalb auch nicht den Bezug zu Smith und Stigler her, sondern verbleibt im Rahmen des Williamsonschen Ideengutes.Google Scholar
  4. 4.
    Bei der Commerzbank beträgt der Anteil der papierlosen Transaktionen 75% (vgl. G. Pfeiffer, B. Wieland: Telecommunications in Germany. Berlin, Heidelberg, New York, 1990, S. 100), bei der Deutschen Bank etwa 70 %. (Vgl. o.V.: Banking aus dem Orbit. In: Funkschau 3, 1989, S. 26 ff.), bei den Sparkassen etwa 60%.CrossRefGoogle Scholar
  5. 4a.
    Zu der Zahl von 10% für die USA vgl. T.Steiner, D.Teixeira, a.a.O., S. xiv. In den USA erfolgen rund 85% aller Zahlungen kleinerer Beträge mittels Scheck.Google Scholar
  6. 4a.
    (Vgl. E.H. Solomon: Financial Sector Innovation: The Consumer Impact. In: Y. Oishi, M. Komai (Hrg.): Networks and Society. The Institute for Posts and Telecommunications Policy, Tokyo 1991, S. 207 ff, hier S. 207. Die gleiche Zahl nennen auch Chorafas und Steinmann.Google Scholar
  7. 4b.
    (Vgl. D. Chorafas, H. Steinmann: Implementing Networks in Banking and Financial Services. Houndmills, Basingstroke, 1988, S. 3.)Google Scholar
  8. 5.
    T. Steiner, D. Teixeira, a.a.O., S. 20 f. Es handelt sich hier um die Commercial Banks. Die Autoren sprechen von Systems Expenses. Damit sind überwiegend Ausgaben für Hardware und die Entwicklung und Pflege von Software bei der Datenverarbeitung und der Telekommunikation gemeint aber auch Kosten für die Datenübertragung und für die Inanspruchnahme bzw. den Betrieb von Rechenzentren. (Steiner, Teixeira, a.a.O., S. 35, Abb. 2.1)Google Scholar
  9. 6.
    Diese und die folgenden Zahlen entstammen verschiedenen Verbandsveröffentlichungen und Referatsbeiträgen, sowie persönlichen Gesprächen des Autors. J. Moormann und D. Wolfing, a.a.O., S. 678, schätzen, daß die 10 größten Institute jährlich etwa 3 Mrd. DM für ihre Datenverarbeitung auf-wendeaGoogle Scholar
  10. 7.
    B. Preißl: Telekommunikation und das Auslandsgeschäft von Banken und Versicherungen. No. 36 der Diskussionsbeiträge zur Telekommunikationsforschung, Wissenschaftliches Institut für Kommunikationsdienste, Bad Honnef 1988, S. 56.Google Scholar
  11. 8.
    “Je nach Größenordnung des Instituts werden ca. 20–25% des Sachkostenbudgets jährlich in die Informationstechnologie investiert”. So der Leiter des Konzernstabes Organisation der Dresdner Bank, Dr. Gunter Frank, in einem Vortrag über “Strategische Informationsverarbeitung am Beispiel der Dresdner Bank” im Rahmen der Tele-Akademie des Südwestfunks, schriftliche Fassung, S. 7.Google Scholar
  12. 9.
    Dies wird sehr anschaulich dokumentiert in einer Studie der beiden McKinsey Mitarbeiter T. Steiner und D. Teixeira: Technology in Banking. Homewood, Ill., 1990. S. 23.Google Scholar
  13. 9a.
    Es geht hier um den Anteil der gesamten DV- und Telekommunika-tionskosten an den gesamten Betriebskosten (Non Interest Expenses). Nach Größenklassen der Banken aufgegliederte Angaben finden sich bei J. Kolari, A. Zardkoohi: Bank Costs, Structure, and Performance. Lexington 1987, S. 191 ff. Diese Daten stammen allerdings aus den frühen 80ern und sind deshalb für den heutigen Anteil der Telematik-Kosten an den Gesamtkosten nicht mehr representativ.Google Scholar
  14. 10.
    Gertraud Frank zitiert eine Batelle Untersuchung, in der sich Zahlen zu den in verschiedenen Ländern ausgegebenen Schecks finden. In den USA wurden im Jahr 1984 pro Person und Jahr etwa 80 Schecks ausgegeben und in Frankreich etwa 40. In der Schweiz hingegen etwa 5 und in Deutschland 10. Vgl. Gertraud Frank: Neuere Entwicklungen im elektronischen Zahlungsverkehr. Frankfurt a.M., 1990, S. 19.Google Scholar
  15. 11.
    Dies wird sehr anschaulich dokumentiert in einer Studie der beiden McKinsey Mitarbeiter T. Steiner und D. Teixeira: Technology in Banking. Homewood, Ill., 1990. S. xv und S. 84.Google Scholar
  16. 12.
    Die Zahl für die Commerzbank entstammt Pfeiffer, Wieland, a.a.O., S. 100, die für die Bank of America dem OECD/BRIE User Group Project, hier: F. Bar: Bank of America. Paris (OECD) 1989, vervielfältigt, S. 5. Die Arbeiten, die im Rahmen des OECD/BRIE User Group Projektes geleistet wurden, sind in verschiedenen Arbeitspapieren enthalten, die zum überwiegenden Teil nur in vervielfältigter Form zugänglich sind. Diese Papiere werden im folgenden unter dem Oberbegriff OECD/BRIE User Group Project und dem Namen des entsprechenden Verfassers zitiert. Nur das deutsche Segment des Forschungsvorhabens wurde bislang in Buchform veröffentlicht. (G. Pfeiffer, B. Wieland: Telecommunications in Germany. Berlin, Heidelberg, New York 1990.) Die Ergebnisse für die USA wurden zusammengefaßt in F. Bar: Configuring the Telecommunications Infrastructure for the Computer Age: The Economics of Network Control. Dissertation der University of California at Berkeley, 1990. Der Abschlußbericht “Information Networks and Competitive Advantage” (Vol. I und II) wurde von der OECD und der Generaldirektion XIII der EG-Kommission in vervielfältigter Form verbreitet.CrossRefGoogle Scholar
  17. 13.
    Pfeiffer, Wieland, a.a.O. S. 107.CrossRefGoogle Scholar
  18. 14.
    A. Mahler: Telekommunikationsdienste im Bankensektor. Diskussionsbeitrag Nr. 131, Wissenschaftliches Institut für Kommunikationsdienste, Bad Honnef, Juli 1994.Google Scholar
  19. 15.
    A. Sharma, S. Shrivastava: Trends in Financial Institutions: Outsourcing of Information Technology. Fishman-Davidson Fellowship Paper, The Wharton School of the University of Pennsylvania, May 1993.Google Scholar
  20. 16.
    Das ist nicht immer so. Die Banque Nationale de Paris hat auf der obersten Ebene drei geographisch getrennte Rechenzentren. Dies ist jedoch untypisch und liegt daran, daß jedes dieser Rechenzentren Spezialaufgaben wahrnimmt (Personal, Ausland, Übriges). (OECD/BRIE User Group Project, hier: F. Rowe: Banque Nationale de Paris, S.7.) Ähnlich ist die Situation bei Kleinwort Benson, wo drei zentrale Rechenzentren für die drei Hauptgeschäftsfelder Merchant Banking, Investment Banking und Brokerage betrieben werden. (Persönliche Mitteilung von Professor Dang Nguyen.) Dies hat historische Gründe. Kleinwort Benson war ursprünglich eine reine Merchant Bank und wuchs durch Fusionen in die anderen Bereiche hinein.Google Scholar
  21. 17.
    Million Instructions (Executed) Per Second.Google Scholar
  22. 18.
    Vgl. Pfeiffer, Wieland, a.a.O., S. 112CrossRefGoogle Scholar
  23. 18a.
    Gertraud Frank zitiert eine Batelle Untersuchung, in der sich Zahlen zu den in verschiedenen Ländern ausgegebenen Schecks finden. In den USA wurden im Jahr 1984 pro Person und Jahr etwa 80 Schecks ausgegeben und in Frankreich etwa 40. In der Schweiz hingegen etwa 5 und in Deutschland 10. Vgl. Gertraud Frank: Neuere Entwicklungen im elektronischen Zahlungsverkehr. Frankfurt a.M., 1990, S. 6.Google Scholar
  24. 19.
    Steiner und Teixeira sprechen noch von 30 000–60 000 Dollar. Seit Erscheinen des Buches hat sich aber der Kostenverfall fortgesetzt. Bei solchen Kostendaten ist immer zu berücksichtigen, daß die Kosten pro Mips in starkem Maße von der Größe und Konfiguration des Computersystems abhängen. 1 Mips auf PC-Basis kosten heute etwa 3 000–6 000 $, während die entsprechenden Kosten bei einem Großrechner um das 5 bis 10 fache höher liegen können. Der Grund dafür liegt einerseits in dem Aufwand, der für die “Selbstverwaltung” des Großrechners getrieben werden muß, und andererseits in den ineffizienten Antwortzyklen und -zeiten der angeschlossenen Terminals.Google Scholar
  25. 20.
    Revell, a.a.O., S.32.Google Scholar
  26. 21.
    G. Faulhaber: Financial Services: Markets in Transition. Discussion Paper No.27, Fishman Davidson Center, Wharton School, University of Pennsylvania, October 1987, S.13Google Scholar
  27. 22.
    Dies wird sehr anschaulich dokumentiert in einer Studie der beiden McKinsey Mitarbeiter T. Steiner und D. Teixeira: Technology in Banking. Homewood, Ill., 1990.S. 149.Google Scholar
  28. 23.
    Der interessierte Leser sei z.B. verwiesen auf R. Alton Gilbert: Payments System Risk: What Is It and What Will Happen If We Try To Reduce It? In: Federal Reserve Bank of St. Louis Review, Vol.71, No.1, 1989, S. 3 ff.Google Scholar
  29. 23a.
    Ferner: C. Borio, P. van den Bergh: The Nature and Management of Payment System Risks: An International Perspective. BIS Economic Papers, No. 36 — February 1993, Bank for International Settlements, Basel.Google Scholar
  30. 24.
    Pfeiffer, Wieland, a.a.O., S. 102. OECD/BRIE User Group Project, hier: F. Bar: Bank of America, S.6. Zur Netz-Strategie der Bank of America vgl. auch D. Chorafas, H. Steinmann: Implementing Networks..., a.a.O., S. 167 ff.CrossRefGoogle Scholar
  31. 25.
    Für andere Netz-Beispiele vgl. die Fallstudien des OECD/BRIE User Group Project oder die Schilderung des UBINET des Schweizer Bankvereins in Chorafas, Steinmann: Implementing Networks..., a.a.O., Kapitel 5. Umfassende weltweite Netze betreiben auch Morgan Guaranty (MARS), Citibank (Marty), Chemical Bank (Chemlink, Banklink) oder Manufacturers Hanover Trust Company (Geonet).Google Scholar
  32. 26.
    OECD/BRIE User Group Project, hier: A. Davies: Barclays Bank, S.2; Pfeiffer, Wieland, a.a.O., S. 100 f.; Bar, a.a.O., S. 5.CrossRefGoogle Scholar
  33. 27.
    Jetter, a.a.O., S. 155.Google Scholar
  34. 28.
    Auch andere Banken, wie z.B. die Bank of America, regionalisieren die Back Office Operations. Vgl. Bar, a.a.O., S. 5.Google Scholar
  35. 29.
    Pfeiffer, Wieland, a.a.O., S. 108.CrossRefGoogle Scholar
  36. 30.
    Zum Stand der Elektronisierung des deutschen Zahlungsverkehrs vgl. Deutsche Bundesbank: Neuere Entwicklungen im unbaren Zahlungsverkehr der Deutschen Bundesbank. In: Monatsberichte der Deutschen Bundesbank, August 1994, S. 47 ff.Google Scholar
  37. 31.
    Jetter, a.a.O., S. 141 f.Google Scholar
  38. 32.
    Auf den Großcomputern der Dresdner Bank und der Commerzbank laufen je etwa 5000 Anwendungsprogramme (Vgl. Frank, a.a.O., S. 7, und Pfeiffer, Wieland, a.a.O., S. 101).Google Scholar
  39. 33.
    Zu den Anwendungsprogrammen im einzelnen vgl. A. Relin, K. Voss, a.a.O., Kapitel 9.Google Scholar
  40. 34.
    Pfeiffer, Wieland, a.a.O., S. 106. Vgl. auch J. Terrahe: Telekommunikation bei Banken, in: F. Arnold (Hrg.), loc.cit., S. 6.CrossRefGoogle Scholar
  41. 35.
    Dazu im nächsten Kapitel mehr. Vgl. auch D. Chorafas, H. Steinmann: Expert Systems in Banking, a.a.O.Google Scholar
  42. 36.
    “Ähnlich der vor Jahrzehnten begonnenen Entwicklung, zentrale Motorkraft, die über Treibriemen an dezentrale motorlose Maschinen weitergegeben wurde, durch dezentrale, in den Maschinen installierte Kleinmotoren zu ersetzen, verändert sich die Rolle des Host-Rechners durch sinnvolle Verlagerung von Anwendungssystemen auf dezentral installierte Abteilungsrechner.” (Frank, a.a.O., S.16.)Google Scholar
  43. 37.
    Die Dresdner Bank etwa verfolgt das Prinzip: “Die Verarbeitung und die Abspeicherung von Daten liegen am Ort deren Ursprungs oder deren Hauptnutzung”. (Frank, a.a.O., S.16.)Google Scholar
  44. 38.
    Rowe, a.a.O., S.17.Google Scholar
  45. 39.
    Pfeiffer, Wieland, a.a.O., S. 105 f.CrossRefGoogle Scholar
  46. 40.
    Bar, a.a.O., S.1.Google Scholar
  47. 41.
    o. V.: Banking aus dem Orbit. In: Funkschau 3/1989. Dies liegt zum größten Teil an den Überkapazitäten, die derzeit bei der Satellitenkommunikation existieren. Es ist sehr viel leichter eine zusätzliche Satellitenverbindung zu erhalten als eine zusätzliche terrestrische Mietleitung von einem der nationalen Netzträger.Google Scholar
  48. 42.
    Allerdings gibt es auch Banken die nicht an die Integrationslösung glauben. Hierzu gehört Kleinwort Benson. Nach Auffassung dieses Instituts machen die erforderlichen unterschiedlichen Sicherheitsmaßnahmen die Integrationsvorteile zunichte. Das Datennetz beispielsweise muß stärker gesichert werden als das Telephonnetz. (Persönliche Mitteilung von Professor Dang-Nguyen).Google Scholar
  49. 43.
    So dringt z.B. British Telecom zunehmend in den Markt für Finanzinformationen ein und tritt damit in Konkurrenz zu jenen Banken, die ebenfalls Informationsdienste anbietet Barclays z.B. hatte Pläne, die Firma UAPT, einen Informationsdienst nach der Art von Reuters, zu kaufen. Als BT von diesen Plänen hörte kam es Barclay zuvor und erwarb UAPT für sich selbst. Davies, a.a.O., S. 15.Google Scholar
  50. 44.
    Davies, a.a.O., S.6. IBM ist aber dennoch einer der Hauptpartner von Barclays geblieben. Im Herbst 1991 erteilte Barclays IBM einen Großauftrag über drei Jahre, der im Zusamnmenhang mit einer grundlegenden Restrukturierung des Bankhauses steht. Hauptabsicht dieser Restrukturierung ist eine bessere Nutzung der Telematik. (Vgl. o.V.: Barclay restructures, in: Banking Technology, October 1991, S.4.)Google Scholar
  51. 45.
    Bar, a.a.O., S. 3 f. Zum Netz der Bank of America vgl. auch Chorafas, Steinmann: Implementing Networks..., a.a.O., S.167 ff.Google Scholar
  52. 46.
    Steiner, Teixeira, a.a.O., S.36.Google Scholar
  53. 47.
    “Midlands Bank gründet Telekom-Tochter”. In: Funkschau 13/1989, S. 12.Google Scholar
  54. 48.
    D.Chorafas, H. Steinmann: Implementing Networks..., a.a.O., S. 140.Google Scholar
  55. 49.
    The Banker, April 1992, p. 16. Zitiert nach E. Baark, M. Falch, K.E. Skouby: Tradability of Banking Services. Study Undertaken for the Transnational Corporations and Management Division of the United Nations Department of Economics and Sodasi Development. Final Draft May 1993, S. 142.Google Scholar
  56. 50.
    Preißl, a.a.O., S.28.Google Scholar
  57. 51.
    Rowe, a.a.O., S.6.Google Scholar
  58. 52.
    Gunter Frank, a.a.O., S.5.Google Scholar
  59. 53.
    Pfeiffer, Wieland, a.a.O., S.100.CrossRefGoogle Scholar
  60. 54.
    Für sich allein würden diese beiden Argumente noch nicht ausreichen, die Errichtung eines Netzes von Auslandsfilialen zu begründen. Hier geht es jedoch um die Vorteilhaftigkeit einer telekommunikativen Vernetzung der bereits bestehenden Auslandsfilialen. (Zur Theorie der Multinationalisierung vgl. D. Glüder: Die Entstehung multinationaler Banken. Wiesbaden 1988.CrossRefGoogle Scholar
  61. 54a.
    R. Bryant: International Financial Intermediation. Washington 1987.Google Scholar
  62. 54b.
    H. E. Büschgen: Internationales Finanzmanagement. Frankfurt a.M. 1986. Eine sehr gute Diskussion der speziellen Rolle der Telekommunikation dabei ist Baark, Falch, Skouby, a.a.O. Ein theoretisches Modell entwickelt B. Wieland: Kommunikationskosten und die Multinationalisierung des Bankwesens. Erscheint demnächst in ifo-Studien 1/2, 1995.Google Scholar
  63. 55.
    Revell, a.a.O., S. 31.Google Scholar
  64. 56.
    Dies sind elektronische Kassen, die direkten Zugang auf das Konto des Kunden erlauben.Google Scholar
  65. 57.
    In Japan experimentieren vor allem die Fuji- und die Sumitomo Bank mit interaktiven Kabelfernsehsystemen zum Zweck des Home- Banking. (Chorafas, Steinmann: Implementing Networks..., a.a.O., S. 133.) Auch in den USA werden Kabelfernsehnetze dafür eingesetzt, etwa das Qube-System in Columbus, Ohio.Google Scholar
  66. 58.
    In Großbritannien leistet dies beispielsweise die First Direct, die Mitte 1991 bereits 60 000 Kunden vorwiegend aus der gut verdienenden Mittelschicht verzeichnete. (Vgl. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11. September 1991) Der Vorteil dieser Distributionsform besteht darin, daß auf ein Filialnetz verzichtet werden kann und daß der Service dem Kunden rund um die Uhr zu Verfügung steht In Deutschland setzt die Citibank (KKB) sehr stark auf dieses Konzept. Auch die diversen Postbanken entdecken diese Nische. (Vgl. H.K. Verkoren: From Postal Giro to Postbank and Beyond. Vortrag auf dem Kongreß “Die deutsche Postbank im Wettbewerb” des Wissenschaftlichen Instituts für Kommunikationsdienste, Bad Honnef, in Bonn am 9. Oktober 1991.) Ein attraktives Angebot dieser Art erfordert erheblichen DV und Software Aufwand. Dazu im kommenden Kapitel mehr.Google Scholar
  67. 59.
    Zum amerikanischen ACH-System vgl. Godschalk, a.a.O., S. 78 ff. und Steiner, Teixeira, a.a.O., S. 162.Google Scholar
  68. 60.
    Zum Stand der Automatisierung des Deutschen Zahlungsverkehrs vgl. genauer Deutsche Bundesbank, a.a.O.Google Scholar
  69. 60.
    Zum Stand der Automatisierung des Deutschen Zahlungsverkehrs vgl. genauer Deutsche Bundesbank, a.a.O. Vgl. auch Terrahe, a.a.O., S. 7.Google Scholar
  70. 61.
    Gertraud Frank, a.a.O., S. 30.Google Scholar
  71. 62.
    Vgl. die Literaturangabe in Fn. 24.Google Scholar
  72. 63.
    Terrahe, a.a.O., S. 7.Google Scholar
  73. 64.
    Davies, a.a.O., S. 17.Google Scholar
  74. 65.
    Einen Überblick über solche Leistungen bieten einschlägige Veröffentlichungen zum Thema Electronic Banking für die Kunden der einzelnen Kreditinstitute. Vgl. z.B. Commerzbank: Handbuch Electronic Banking. Frankfurt 1988.Google Scholar
  75. 66.
    Chorafas, Steinmann: Implementing Networks...., a.a.O., S.122.Google Scholar
  76. 67.
    Zum Thema der Automatisierung der Börsen vgl. K. Cohen, S. Maier et. al.: The Microstructure of Securities Markets. Englewood Cliffs 1986, Chapter 3.Google Scholar
  77. 68.
    Vgl. R. von Rosen: Die deutschen Börsen: Für die Zukunft gewappnet. In: Wirtschaftsstudium (WiSu), 3/93, S. 479 f.Google Scholar
  78. 69.
    Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Wertpapierbörsen. Jahresbericht 1991, S.36.Google Scholar
  79. 70.
    Vgl. hierzu R. Schwartz: Equity Markets. Chapter 3. New York 1988. Ferner: Cohen, Maier et al., a.a.O. Vgl. auch M. Ernst: Neue Informations- und Kommunikationstechnologien und marktwirtschaftliche Allokation — Eine informations- und transaktionstheoretische Analyse. München 1990, S. 223 ff.Google Scholar
  80. 71.
    R. von Rosen, a.a.O.Google Scholar
  81. 72.
    Vgl. M. Ernst: Information und Volkswirtschaft. In: Cogito, 8. Jahrgang, Heft 6, November/Dezember 1992, S. 19 ff., hier S. 22.Google Scholar
  82. 73.
    Vgl. U. Schürenkrämer: Technologiebewertung des internationalen Datennetzes der Kreditinstitute — SWIFT in Prognose und Realität. Berlin 1987.Google Scholar
  83. 73a.
    Vgl. auch C.C. von Weizsäcker: Die Wirtschaftliche Bedeutung von Mehrwertdiensten. Vervielfältigt, Universität zu Köln 1987.Google Scholar
  84. 74.
    Schürenkrämer, a.a.O., S.61.Google Scholar
  85. 75.
    Terrahe, a.a.O., S.9.Google Scholar
  86. 76.
    Revell, a.a.O., S. 39 und 148. Vgl. auch Schürenkrämer, a.a.O., S.24 mit weiteren Details zur Entstehungsgeschichte.Google Scholar
  87. 77.
    Baark, Falch, Skouby, a.a.O., S. 109.Google Scholar
  88. 78.
    Terrahe, a.a.O., S. 10.Google Scholar
  89. 79.
    Vgl. Terrahe, a.a.O., S.8 und Schürenkrämer, a.a.O., S.41.Google Scholar
  90. 80.
    Von Weizsäcker, a.a.O., S.70. Ein Beispiel für das Format einer typischen SWIFT-Nachricht findet sich auf S. 64 des zitierten Buches von Schürenkrämer.Google Scholar
  91. 81.
    Schürenkrämer, a.a.O., S.68.Google Scholar
  92. 82.
    Auf S. 66 seines Buches fuhrt Schürenkrämer eine Plausibilitätsrechnung zur Existenz von Größenvorteilen durch. Eine solche Rechnung kann jedoch nur ein erster Anhaltspunkt sein. Exakte ökonometrische Studien zu Größenvorteilen im SWIFT-Netz sind dem Verfasser nicht bekannt. Zu Economies of Scale im Telekommunikationsbereich ganz allgemein vgl. z.B. D. Evans, J. Heckman: Natural Monopoly. In: D. Evans (Hrg.) Breaking Up Bell. New York 1983, S. 127–156.Google Scholar
  93. 82a.
    Ferner: F. Kiss, B. Lefebvre: Econometric models of telecommunications firms — A survey. Revue Economique, No. 2, Mars 1987, S. 307–375. Speziell für Größenvorteile im deutschen Telekommunikationsbereich vgl. D. Elixmann: Econometric Estimation of Production Structures: The Case of the German Telecommunications Carrier. Diskussionsbeitrag Nr. 57 des Wissenschaftlichen Instituts für Kommunikationsdienste, Bad Honnef 1990.Google Scholar
  94. 83.
    Schürenkrämer, a.a.O., S. 105. Vgl auch Steiner, Teixeira, a.a.O., S.157.Google Scholar
  95. 84.
    Schürenkrämer führt noch ein Rechenzentrum in Brüssel an, das aber inzwischen aufgelöst ist. (Terrahe, a.a.O., S. 10.)Google Scholar
  96. 85.
    Schürenkrämer, S.75 ff.Google Scholar
  97. 86.
    Eine ausführliche Schilderung und Diskussion der Postreform findet der Leser in Wieland, Pfeiffer, a.a.O., Kapitel 2 und 3. Ein Problem dürfte nach wie vor die Höhe der Gebühren darstellen.CrossRefGoogle Scholar
  98. 87.
    Revell, a.a.O., S. 149.Google Scholar
  99. 88.
    Vgl. Arthur Andersen Consulting: European Banking and Capital Markets. A Strategic Forecast The Economist Intelligence Unit, London 1993, S. 26. Vgl auch Schürenkrämer, a.a.O., S. 91 f.Google Scholar
  100. 89.
    Steiner, Teixeira, a.a.O., S. 156.Google Scholar
  101. 90.
    Schürenkrämer, a.a.O., S. 60.Google Scholar
  102. 91.
    Steiner, Teixeira, a.a.O., S. 157.Google Scholar
  103. 92.
    Zur Entstehung von FEDWIRE vgl. Godschalk, a.a.O., S. 76 f.Google Scholar
  104. 93.
    Der englische Ausdruck lautet Book Entry Securities. Genaueres zu diesem System, vgl. Gilbert, a.a.O., S. 4.Google Scholar
  105. 94.
    Steiner, Teixeira, a.a.O., S. 148.Google Scholar
  106. 95.
    Steiner, Teixeira, a.a.O., S. 148.Google Scholar
  107. 96.
    Zum genauen Mechanismus vgl. S. Preston: Moving Towards CHIPS Same Day Settlement. In: Ausgabe Technik, Beilage zu Heft 6 der Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen, 1981, S. 24 f.Google Scholar
  108. 97.
    Gilbert, a.a.O., S.4.Google Scholar
  109. 98.
    Steiner, Teixeira, a.a.O., S. 157.Google Scholar
  110. 99.
    G. Otremba, W. Ruge, W. Schwuchow, U. Winand: Online-Datenbankdienste in der Bundesrepublik Deutschland, Eine Angebotsanalyse. Diskussionsbeitrag zur Telekommunikationsforschung Nr. 26, Wissenschaftliches Institut für Kommunikationsdienste, Bad Honnef, November 1986, S. 35 ff.Google Scholar
  111. 100.
    Pfeiffer, Wieland, a.a.O., S. 106.CrossRefGoogle Scholar
  112. 101.
    Vgl. D. Zigas, G. Weiss, et al.: The Future of Wall Street — Why Our Financial System Will Never be the Same. In: Business Week, November 5, 1990, S. 43 ff.Google Scholar
  113. 102.
    Zu Reuters vgl. auch S. Gölz: Wettbewerbsvorteile durch Informationstechnik. In Wirtschaftswissenschaftliches Studium (WiSt) Heft 8, August 1988, S. 419 f.Google Scholar
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    M. Maremont, W. Glasgall: Reuters After the Crash: Slowing Down to a Gallop. In: Business Week, December 21, 1987, S. 50 ff.Google Scholar
  115. 104.
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Copyright information

© Physica-Verlag Heidelberg 1995

Authors and Affiliations

  • Bernhard Wieland
    • 1
  1. 1.Staatswissenschaftliches SeminarUniversität zu KölnKölnDeutschland

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