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Die Multinationale Unternehmung als Monopolist

  • Ludger Linnemann
Chapter
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Part of the Wirtschaftswissenschaftliche Beiträge book series (WIRTSCH.BEITR., volume 79)

Zusammenfassung

Im vorangegangenen Kapitel ist die Wirkungsweise internationaler Wirtschaftspolitik in einem Außenhandelsmodell mit einer sich wettbewerblich verhaltenden MNU untersucht worden. Der Schwerpunkt bei der Modellierung der MNU lag auf den unterschiedlichen Finanzierungsalternativen. In diesem Kapitel hingegen wird die marktbeherrschende Stellung der MNU durch die Aufgabe der Preisnehmerannahme und die Betrachtung eines Monopols auf dem Markt für Gut X untersucht. Die Ausnutzung von Marktmacht auf den Faktormärkten (Monopson) wird in dieser Arbeit nicht behandelt.

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Literatur

  1. 1.
    Ein alternatives Maximierungskonzept, das auf die totale Preiselastizität der Nachfrage abstellt, ist im Anhang unter A.5.1 zu finden.Google Scholar
  2. 2.
    Diese Gleichung ist verbal in MELVIN/WARNE (1973, S. 118) beschrieben.Google Scholar
  3. 3.
    MELVIN/WARNE (1973, S. 119) motivieren die Nicht-Ausnutzung der Nachfragemacht durch die MNU mit der Annahme vieler Produktionsstätten in einem Land, die unabhängig voneinander ihre Nachfrage nach den Faktoren festlegen. Eine andere Möglichkeit ist bei Markusen (1981, S. 534) zu finden, der annimmt, daß die MNU klein im Vergleich zu den übrigen Sektoren der Volkswirtschaft sei.Google Scholar
  4. 4.
    Vergleiche Abb. 3.1, aus der dieser Zusammenhang zu ersehen ist.Google Scholar
  5. 5.
    Vergleiche die Herleitung der Nachfragefunktionen, Gl. (3.25) bis (3.28), in Abschnitt 3.1.Google Scholar
  6. 6.
    Diese Annahme ist auch bei MELVIN/WARNE (1973, S. 121) und MARKUSEN (1981, S. 535) für CES-Nutzenfunktionen sowie bei HELPMAN (1981a, S. 350) für allgemeine Nutzenfunktionen zu finden.Google Scholar
  7. 7.
    Einen Existenz- und Eindeutigkeitsbeweis für ein Gleichgewicht mit einem monopolistischen Sektor in einer Volkswirtschaft ist in MELVIN/WARNE (1973, S. 121–3) zu finden.Google Scholar
  8. 8.
    Der zweite Summand auf der rechten Seite von Gl. (5.14) ist in einer Freihandelssituation gleich Null wegen N = N* und p* = p(1+T*) = p.Google Scholar
  9. 9.
    Diese Abbildung geht auf Melvin/Warne (1973, S. 124) zurück.Google Scholar
  10. 10.
    Zur Vereinfachung des Beispiels wurde die außenwirtschaftliche Komponente vernachlässigt, denn bei einer offenen Volkswirtschaft ist zusätzlich die sogenannte “ausländische Transformationsrate (ATR)” zu berücksichtigen. Sie beschreibt das Austauschverhältnis zwischen Ex- und Importen. Die vollständige Optimumsbedingung ist dann: GRT = GRS = ATR. Für ein kleines Land ist die ATR gleich den nicht beeinfluß-baren Terms-of-Trade p, woraus die Optimalität von Freihandel folgt. Für ein großes Land hingegen ist dieses Tauschverhältnis per definitionem ungleich den Terms-of-Trade, was durch das hier nicht eingeführte “Offer-Curve-Concept” beschrieben wird. Daraus läßt sich das Argument für einen positiven Einfuhrzoll als Ausnutzung der Monopolmacht ableiten (Bhagwati/Srinivasan, 1983, S. 152–66).Google Scholar
  11. 15.
    Die Vorzeichen unter den Termen schließen das direkt vorangehende Plus- oder Minuszeichen mit ein, um die Gleichheit mit der verbalen Darstellung zu wahren.Google Scholar
  12. 16.
    Vergleiche den Anhang unter A.5.2.Google Scholar
  13. 17.
    Beachte, daß X*=0.Google Scholar
  14. 18.
    Gl. (5.33) und (5.34) entsprechen hierbei Gl. (5.14) und (5.15), die für die vorliegende Situation (a2XL = 0), in der keine Exporte stattfinden, angepaßt wurden.Google Scholar
  15. 19.
    Der Zusammenhang zwischen einer Veränderung des Preises und der Grenzkosten für unterschiedliche Nachfragefunktionen wurde in Unterabschnitt 5.2.1 ausführlich besprochen. Im Falle einer isoelastischen (eN* = 0) bzw. linearen Nachfrage (N*(1 + eN*) = 2) ist die MNU bei einer einprozentigen Preiserhöhung bereit, die Faktorentlohnungen um weniger bzw. mehr als ein Prozent zu erhöhen.Google Scholar
  16. 23.
    Dieses Ergebnis wird im Anhang unter A.5.4 hergeleitet.Google Scholar
  17. 24.
    Bei Annahme eines größeren Marktes entsteht die Marktform des engen bzw. weiten Oligopols mit wenigen (z.B. Duopol) oder vielen Konkurrenten. Dies ist Gegenstand von Kapitel 6.Google Scholar
  18. 27.
    Dieses Ergebnis ist nicht aus Gl. (5.73) zu ersehen. Seine Herleitung ist in Gandolfo (1987, S. I.58–63) zu finden.Google Scholar

Copyright information

© Physica-Verlag Heidelberg 1993

Authors and Affiliations

  • Ludger Linnemann
    • 1
  1. 1.Köln 41Deutschland

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