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Die Multinationale Unternehmung bei Vollkommenem Wettbewerb

  • Ludger Linnemann
Chapter
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Part of the Wirtschaftswissenschaftliche Beiträge book series (WIRTSCH.BEITR., volume 79)

Zusammenfassung

In diesem Kapitel sollen die Auswirkungen internationaler Wirtschaftspolitik in einem Außenhandelsmodell mit einer MNU untersucht werden. Diese MNU entsteht dadurch, daß eine inländische Unternehmung, die alleiniger Besitzer bestimmter sektorspezifischer Produktionsfaktoren ist, eine Niederlassung im Ausland eröffnet. Dadurch wird sie zu einer MNU. Obwohl das in den speziellen Produktionsfaktoren enthaltene technische Wissen der MNU eine Monopolposition in ihrem Sektor verleiht, wird in diesem Kapitel von wettbewerblichem Verhalten der MNU ausgegangen; die Ausnutzung ihrer Monopolmacht wird erst in den beiden nächsten Kapiteln untersucht. Durch diese schrittweise Einführung der MNU in das Außenhandelsmodell kann die Abhängigkeit der Ergebnisse beim Einsatz von wirtschaftspolitischen Maßnahmen von den beiden Hauptmerkmalen einer MNU deutlicher herausgestellt werden. Diese Merkmale sind Marktmacht und internationale Produktion unter einheitlicher Kontrolle.

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Literatur

  1. 1.
    Zu diesen Arbeiten zählen BATRA/RAMACHANDRAN (1980), BRECHER/FINDLAY (1983) und SRINIVASAN (1983).Google Scholar
  2. 2.
    Die Daten beziehen sich auf im Mehrheitsbesitz stehende Auslandsniederlassungen von US-amerikanischen Unternehmungen gemittelt über die Jahre 1966 bis 1972.Google Scholar
  3. 4.
    Die Gl. (4.06) bis (4.09) sind zwar von der Schreibweise identisch mit den Gl. (3.09) bis (3.12), sie berücksichtigen aber noch zusätzlich die Existenz des Firmenwissens.Google Scholar
  4. 5.
    Die Bedingungen zweiter Ordnung sind aufgrund der abnehmenden Grenzerträge eines Faktors erfüllt. Beispielsweise gilt für Gl. (4.06): (p+o)ZLL < 0.Google Scholar
  5. 9.
    Eine formale Darstellung dieses Sachverhalts findet sich in LINNEMANN (1990, S. 10–1).Google Scholar
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    Diese Art der Finanzierung von Auslandsniederlassungen wird auch von HELPMAN (1981 und 1984) und FLAM/HELPMAN (1987) betrachtet.Google Scholar
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    Die Begriffe “ähnliche” und “unterschiedliche” Faktorausstattungen beziehen sich auf die im vorigen Abschnitt gegebenen Erklärungen.Google Scholar
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    Dieses letzte Besteuerungsprinzip wird z.B. in der Arbeit von Bond (1991) thematisiert. Darin wird die optimale Steuer- und Zollpolitik für kleine offene Volkswirtschaften untersucht.Google Scholar
  9. 19.
    Die genauen Berechnungen sind im Anhang unter A.4.5.2 zu finden.Google Scholar
  10. 22.
    Vgl. den Anhang unter A.4.7.1.Google Scholar
  11. 23.
    Zur Verdeutlichung der Größenordnungen sei ein Beispiel gegeben: Wenn das Firmenwissen nur einen Anteil von 20% am Produkt hat, so ist die Bedingung erfüllt. c = 0,2 und a = b = 0,4 (die Aufteilung, die den höchsten Wert für das Produkt ab ergibt) => c > ab ⇔ 0,2 > 0,16.Google Scholar

Copyright information

© Physica-Verlag Heidelberg 1993

Authors and Affiliations

  • Ludger Linnemann
    • 1
  1. 1.Köln 41Deutschland

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