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Lock-In’s und deren Überwindung

  • Reiner P. Hellbrück
Part of the Wirtschaftswissenschaftliche Beiträge book series (WIRTSCH.BEITR., volume 78)

Zusammenfassung

In der Kommunikationsforschung wird zwischen einstufiger und zweistufiger Kommunikation unterschieden. Bei einstufiger Kommunikation vermittelt der Sender einer Information eine Information direkt an den Empfänger. Die Kommunikation kann hierbei über Massenkommunikationsmittel erfolgen oder über persönliche Kommunikation. Massenkomunikation und persönliche Kommunkation wirken gemäß dieser Vorstellung nebeneinander auf weitgehend passive Empfänger.

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Literatur

  1. 1.
    Dies ist nicht die einzige Möglichkeit einen Lock-In zu überwinden. Eine weitere Möglichkeit stellen Farrel und Saloner (1985, Kapitel 4) vor.Google Scholar
  2. 2.
    Zur Veranschaulichung dieser Übergangswahrscheinlichkeit soll ein kleines Beispiel dienen. Angenommen N a sei die Menge der Diffusionsagenten, z.B. Autohänd-ler. Meinungsführer gäbe es nicht. Je größer der Anteil der Händler q der Marke „Phantastiko“ im Vergleich zu anderen Händlern ist, umso eher kann man damit rechnen, daß im Schadensfall die nötige Reparatur fachgemäß durchgeführt wird. Die Vorteilhaftigkeit der Marke „Phantastiko“ steigt also mit zunehmender Zahl an Händlern der Marke „Phantastiko“.Google Scholar
  3. 3.
    Siehe die Ausführungen S. 57ff. Dort finden sich die Formeln zu Lösung der kubischen Gleichung in reduzierter Form.Google Scholar
  4. 4.
    Zu beachten ist hier, daß ra tq̄. Google Scholar
  5. 9.
    Es wäre auch möglich, die Angebotsseite explizit zu modellieren. Hierzu könnte auf die Ausführungen S. 70 ff zurückgegriffen werden. Bei gegebenem könnte die Veränderung der Anspruchsniveaus durch 4.22 und 4.23 abgebildet werden. Der Zusammenhang zwischen Anspruchsdiskrepanz und individueller Übergangswahr-scheinlichkeiten kann wieder durch 4.24 und 4.25 dargestellt werden. Wenn es keine Änderung des Ist-Zustandes gäbe, d.h. wenn es keine Änderungen des Marktanteils gäbe, dann handelte es sich bei 4.22 und 4.23 um gedämpfte Systeme. Wenn ein jedes Anspruchsniveau auf Anspruchsdiskrepanzen sehr viel schneller reagiert als sich der Marktanteil ändert, so kann die adiabatische Eliminierungstechnik angewendet werden (siehe Haken (1983, S. 194ff)). Die Anwendung der adiabatischen Eliminierungstechnik führt dann zurück auf ein System, das sich von 5.6 und 5.14 nur dadurch unterscheidet, daß π(— 1,.) durch c und π(l,.) durch d ersetzt würde (siehe auch die Ausführungen S. 82).Google Scholar
  6. 10.
    Realiter kann man sich den Informationsfluß zwischen den Anbietern, die das gleiche Produkt anbieten, vermittels gemeinsamer R&D- Abteilungen vorstellen. Große Unternehmen sind mitunter in Unterabteilungen gegliedert, die auf dem gleichen Markt miteinander konkurrieren, so daß der Imitation des „Konkurrenzproduktes“ keine patentrechtlichen Relgelungen entgegenstehen (vgl. z.B. die Ausführungen von Romme(1990). Die Kooperation zwischen Privatwirtschaft und Universitäten wächst. So wurden in den vergangenen Jahren in den deutschen Bundesländern sogenannte Technologietransferstellen eingerichtet, so daß vornehmlich Unternehmen der gleichen Region Zugang zu der gleichen Wissensbasis haben. Weitere Beispiele für die Zusammenarbeit im Bereich R k D gibt Metcalfe (1991, S. 6ff)).Google Scholar
  7. 10a.
    Metcalfe (1991) argumentiert, daß die Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung sogar den Konkurrenzprozeß verbessern würde. Die Überlebensfähigkeit von Unternehmen könne so erhöht werden (Versicherungsaspekt).Google Scholar
  8. 10b.
    Baumol (1992) argumentiert in die gleiche Richtung. Er merkt jedoch an, daß in Folge der Zusammenarbeit im Bereich R k D ein Preiskartell entstehen könne, das wegen der Gefahr des Ausschlusses von der Zusammenarbeit im R&D-Bereich stabil sein könne.Google Scholar
  9. 11.
    In den Termini des vorangegangenen Kapitels 4 entscheidet sich ein Repräsentant des „passiven Publikums“ mit Wahrscheinlichkeit 1 — q — 1 nicht autonom.Google Scholar

Copyright information

© Physica-Verlag Heidelberg 1993

Authors and Affiliations

  • Reiner P. Hellbrück
    • 1
  1. 1.Freiburg/Br.Deutschland

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