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Einführung

  • Reiner P. Hellbrück
Part of the Wirtschaftswissenschaftliche Beiträge book series (WIRTSCH.BEITR., volume 78)

Zusammenfassung

Wie kann die Ausbreitung von Neuerungen auf Märkten beschrieben werden, ohne auf die restriktive Annahme der „vollkommenen Information“ zurückzugreifen? Wie kann es zu Nichtlinearitäten auf Märkten kommen? Hierbei wird unter Nichtlinearität die Abbildung eines Marktprozesses mit Hilfe einer oder mehrerer nichtlinearer Differential-oder Differenzengleichungen verstanden. Welche Konsequenzen haben Nichtlinearitäten auf einen Marktprozeß? Welche Konsequenz hat die Verwendung der Satisficing-Hypothese in Marktmodellen? Diesen Fragen wird hier nachgegangen.

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Literatur

  1. 1.
    Was die Prognostizierbarkeit von Marktprozessen anbelangt, werden unterschiedliche Standpunkte vertreten. Sahal (1981) wie auch Dost (1988) z.B. argumentiert, daß Entwicklung vermittels Abwandlung bisheriger Produkte erfolgt und spricht von einer „Trajektorie“. Diese Trajektorie sei in Grenzen prognostizierbar. Witt (1989b, Kapitel III) hält auf Grund seines Wissenschaftsverständnisses dagegen, daß dies allenfalls ex post möglich ist. Demgemäß ist eine neue Handlungsmöglichkeit erst dann relevant, wenn sie ein gegebenes Problem löst. „What actually emerges will grow out of the current context, but it cannot be theoreticaly constrained to take some particular path.“ (Witt (1989b, Kapitel III)).Google Scholar
  2. 2.
    Einen guten, anschaulichen Einstieg in die Materie bietet bietet Weise (1990a).Google Scholar
  3. 3.
    Auch Zhang (1991) verwendet die Synergetik zur Abbildung ökonomischer Systeme. Sein Ansatz steht der Neoklassik sehr nahe. So verzichtet er weder auf den vollkommen rationalen Homo Ökonomikus noch auf die Fiktion der vollkommenen Konkurrenz. Den zentralen Unterschied zwischen seinem Ansatz und der neoklassischen Theorie sieht er in einer Erklärung der Ursache der Komplexität ökonomischer Systeme. Zhang (1991, S. 2) führt die Komplexität ökonomischer Systeme auf Instabiltäten in nicht-linearen Systemen zurück, die Neoklassik nicht.Google Scholar
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    In diesem Sinne äußert sich auch Jantsch (1982, S. 38f). Fehl (1983) versucht die Theorie dissipativer Strukturen für die Analyse ökonomischer Entwicklungsprozesse nutzbar zu machen.Google Scholar
  5. 5.
    Diese Vorstellung kommt sicherlich auch Eucken (1968) sehr nahe. 6 Mit anderen Worten wird Wiederkaufverhalten abgebildet.Google Scholar
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    Ein Diffusionsverlauf beschreibt die zeitliche Entwicklung der Übernehmerzahlen (Anzahl der Adopter) (Mahajan und Wind (1986a, S. 4).Google Scholar

Copyright information

© Physica-Verlag Heidelberg 1993

Authors and Affiliations

  • Reiner P. Hellbrück
    • 1
  1. 1.Freiburg/Br.Deutschland

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