Advertisement

Grundlagen der Arbeit

  • Barbara Sporn
Part of the Wirtschaftswissenschaftliche Beiträge book series (WIRTSCH.BEITR., volume 56)

Zusammenfassung

Universitäten gehorchen eigenen Gesetzmäßigkeiten. Die Dynamik der Umweltentwicklung stellt Anforderungen an die Universität, die sie durch veränderte Aufgabenerfüllung beantworten muß. Die Universität ist Brennpunkt von Herausforderungen, Träger vielfältiger Aufgaben, Großbetrieb und soziales System mit komplexer Organisation1. Ihre Aufgaben bestehen einerseits in den traditionellen Bereichen Forschung, Lehre und Dienstleistungen und andererseits in der universitären Verwaltung, die benötigte Ressourcen und die Infrastruktur sichern soll. Die derzeitige Situation an Österreichs Universitäten kann folgendermaßen beschrieben werden2:

„Die Universität stellt sich über weite Strecken als Summe ihrer Institute dar. Übergeordnete Aufgaben werden nicht oder nur rudimentär erfüllt. Solche Aufgaben sind das Setzen von Prioritäten, die Obsorge für Motivationsinstrumente und Anreizsysteme, die Evaluierung der Ressourcenbeanspruchung, die Organisationsentwicklung und das Beschaffen von Drittmitteln für die Gesamtuniversität. Ferner ist die Integration der Leistungen der Institute zu einem Profil, zu einer Kontur der Universität gering; auch sind kaum Anstrengungen der Universität als ganzes sichtbar, um ein solches Profil zu gewinnen. Es gibt kaum Verfahren und Modelle der kooperativen Konzepterstellung bzw. Planung zwischen Universität und Wissenschaftsministerium bzw. den sonstigen involvierten Ministerien (insbesondere Finanzministerium und Bundeskanzleramt). Organisation und Rationalisierung der Universitätsverwaltung sind unterentwickelt. […] Aufgaben und Leistungen werden nicht bewußt und öffentlich gemacht; es gibt kein Marketing.“

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Vgl. Ulrich, P., Systemsteuerung und Kulturentwicklung, in: Die Unternehmung, 38. Jahrgang, Nr. 4, 1984, S. 316Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. Matis, H., Stiefel, D., Unternehmenskultur in Österreich, Ideal und Wirklichkeit, Service Fachverlag, Wien 1987, S. 50Google Scholar
  3. 4.
    Vgl. Greipel, P., Strategie und Kultur, Verlag Paul Haupt, Bern, Stuttgart 1988, S. 50Google Scholar
  4. 1.
    Bleicher, K., Zum Verhältnis von Kulturen und Strategien der Unternehmung, in: Dülfer, E. (Hrsg.), Organisationskultur, Verlag C.E.Poeschl, Stuttgart 1988, S. 98Google Scholar
  5. 2.
    Vgl. Scheuch, F., Marketing, Verlag Vahlen, München 1986, S. 152Google Scholar
  6. 2.
    Vgl. Raffée, H., Gegenstand, Methoden und Konzepte der Betriebswirtschaftslehre, in: Bitz, M. (Hrsg.), Vahlens Kompendium der Betriebswirtschaftslehre, Band 1, Verlag Vahlen, München 1989, S. 34 f.Google Scholar
  7. 3.
    Vgl. Schein, E.H., Organizational Culture, Paper, Sloan School of Management, MIT, December 1988, S. 8Google Scholar
  8. 2.
    Vgl. Bruhn, M., Tilmes, J., Social Marketing, Verlag Kohlhammer Edition Marketing, Stuttgart 1989, S. 32Google Scholar
  9. 2.
    Vgl. Bleicher, K.: Unternehmenskultur, in: Weber, W., Gaugler, E. (Hrsg.), Handwörterbuch der Personalwirtschaftslehre, 2. Auflage, in Druck (erscheint 1991 )Google Scholar
  10. 1.
    Vgl. Bleicher, K., Unternehmenskultur, a.a.O., in Druck (erscheint 1991 )Google Scholar
  11. 1.
    Vgl. Rühli, E., Das Corporate-Culture-Konzept als Herausforderung für die Führungslehre, in: Wunderer, R. (Hrsg.), Betriebswirtschaftslehre als Management- und Führungslehre, 2. Auflage, Verlag C.E.Poeschl, Stuttgart 1988, S. 301Google Scholar

Copyright information

© Physica-Verlag Heidelberg 1992

Authors and Affiliations

  • Barbara Sporn
    • 1
  1. 1.Institut für Informationsverarbeitung und InformationswirtschaftWirtschaftsuniversität WienWienÖsterreich

Personalised recommendations