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Wann traten Transgressionen und Regressionen in der Erdgeschichte auf?

  • Eugen Seibold
Conference paper
Part of the Sitzungsberichte der Heidelberger Akademie der Wissenschaften Mathematisch-naturwissenschaftliche Klasse Jahrgang 1992, 5. Abhandlung book series (HD AKAD, volume 1992 / 5)

Zusammenfassung

Aus der in den seismischen Aufzeichnungen enthaltenen Geometrie der geschilderten Sedimentkörper wurden danach an den Rändern aller Kontinente relative Meeresspiegelschwankungen abgeleitet (P.R. Vail et al., 1977). Derzeit werden z.B. seit der Trias, d. h. seit rund 250 Millionen Jahren, 119 diskutiert. Sie haben die unterschiedlichsten Amplituden, zwischen Dekametern und, langfristig, d. h. in der Größenordnung von 100 Millionen Jahren gesehen, bis zu 250 Metern (B.U. Haq et al., 1987). Ein Beispiel aus der Oberkreide zeigt Abb. 3. Es ist hier nicht der Ort, auf das Pro und Kontra oder gar auf die vielen neuen Termini einzugehen, die von diesen Vorstellungen ausgegangen sind. Das beschäftigt derzeit ganze Kongresse, wie etwa die Stuttgarter Jahresversammlung der Geologischen Vereinigung in diesem Frühjahr. Diese Ideen sind also auch in den süddeutschen Raum transgrediert. Eine neue Sequenz-Stratigraphie (T. Aigner u. G.H. Bachmann, 1992) unterscheidet beispielsweise aus Geländebeobachtungen und Bohrungen in der Germanischen Trias mindestens 12 solcher Transgressions/Regressions-Sequenzen.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1992

Authors and Affiliations

  • Eugen Seibold
    • 1
  1. 1.Freiburg i. Br.Deutschland

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