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Möglichkeiten der adrenergen Blockade im hämorrhagischen Schock

  • G. Zierott
Chapter
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Part of the Anaesthesiology and Resuscitation / Anaesthesiologie und Wiederbelebung / Anesthésiologie et Réanimation book series (A+I, volume 52)

Zusammenfassung

Die chirurgische Sympathektomie, in der Klinik ein therapeutisches Mittel zur Verbesserung der Durchblutung bestimmter Gefäßabschnitte, ist experimentell bezüglich ihrer Wirksamkeit auf den hämorrhagischen Schock vielfach untersucht worden. Bei hoher, d.h. totaler Sympathektomie, wird einerseits eine verminderte Toleranz gegenüber Blutverlusten beobachtet [50, 368], andererseits hat jedoch Freeman [130] bereits 1938 nachzuweisen vermocht, daß diese Tiere einen begrenzten Blutverlust besser tolerieren als Kontrollgruppen. Über Ergebnisse mit partieller Sympathektomie besonders im abdominalen postganglionären Bereich bei Hunden berichtet Berger [36, 37]. In seiner Versuchsanordnung wird eine hämorrhagische Hypotension von 6stündiger Dauer bis zu einem „uptake“von 40% nicht besser als von den Kontrolltieren vertragen. Hingegen erreicht Palmerio [297] bei Hunden und Kaninchen günstigere Überlebensraten und verzeichnet nicht so schwere hämodynamische und metabolische Veränderungen. Ähnlich positive Ergebnisse werden nach paravertebraler Injektion von Xylocain erzielt [117].

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1971

Authors and Affiliations

  • G. Zierott
    • 1
    • 2
  1. 1.Chirurgische KlinikChristian-Albrechts Universität KielDeutschland
  2. 2.Abteilung für Experimentelle ChirurgieUniversität BernSchweiz

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