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Die Merkmale der Ethia-Serie

  • Nikolaus Creutzburg
  • Joannis Papastamatiou
Conference paper
Part of the Sitzungsberichte der Heidelberger Akademie der Wissenschaften book series (HD AKAD, volume 1969/70 / 1)

Zusammenfassung

Soweit bisher bekannt ist, bedeutet die Ethia-Serie eine Abfolge von Sedimenten, die im Böschungsbereich zwischen dem Pindos-Trog (oder einem Ast dieses Troges) und einer südlich davon gelegenen Untiefenregion (Gavrovo-Tripolitza-Schwelle) zum Absatz gekommen sind. Es ist bezeichnend, daß an diesen Gesteinen sowohl charakteristische Sedimente tieferer Meere beteiligt sind (pelagische Kalke mit Tiefseeforaminiferen, Radiolarite bzw. Hornsteinschiefer und Hornsteine mit Radiolarien usw.), als auch klastische Bildungen mikrobrecciöser Art, die entweder als,,slumps“(Abrutschmassen am oberen Schelfrand) oder als „Turbidite“ gedeutet werden können (durch Wirbelströme an den tieferen und steileren Abhängen oft weithin, bis in große Meerestiefen, verfrachtete gröbere und feinere Materialkomponenten). Sie bilden, als mehr oder minder mächtige, oftmals sich wiederholende feinbrecciöse Einlagerungen ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal der Übergangszone gegenüber einem axialen Tiefseetrog, dessen Gesteine fast ausschließlich pelagische Sedimente sind.

Copyright information

© Springer-Verlag, Berlin · Heidelberg · New York 1969

Authors and Affiliations

  • Nikolaus Creutzburg
    • 1
  • Joannis Papastamatiou
    • 2
  1. 1.Geopraphisches InstitutUniversität Freiburg i. Br.Deutschland
  2. 2.Lehrstuhl ür Lagerstättenkunde und Angewandte GeologieTechnischen Hochschule AthenGriechenland

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