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Die Nasenhöhle und Nasennebenhöhlen

  • Robert R. Macintosh
  • Mary Ostlere
Part of the Anaesthesiology and Resuscitation / Anaesthesiologie und Wiederbelebung / Anesthésiologie et Réanimation book series (A+I, volume 26)

Zusammenfassung

Die Nasenhöhle ist durch das Septum in zwei Höhlen geteilt. Bei der Betrachtung von vorn sieht man, daß jede Hälfte eng ist und sich etwas an der Basis verbreitert. Die Zeichnungen der medialen und lateralen Wandungen (Abb. 57 und 58) zeigen, daß der abfallende anteriore Teil des schmalen Daches jeder Höhle vom Os frontale und nasale gebildet wird. Den horizontalen zentralen Abschnitt bildet die Lamina cribrosa und den abfallenden posterioren Teil der Körper des Os sphenoidale, der den Sinus sphenoidalis enthält. Der Boden liegt praktisch horizontal. Das Septum und die laterale Wand werden von Knochen gebildet außer ihrer anteroinferioren Teile, die knorpelig sind. Die flachen Knochenplatten und der Knorpel, die das Septum bilden, sind oft leicht gebuckelt, und bei einigen Menschen ist die Deviation so stark, daß eine Seite der Nasenhöhle verschlossen ist. Die laterale Wand ist durch die drei Conchae unregelmäßig geformt — geschwungene Knochenvorsprünge, die von einem reich vascularisierten Schleimhaut-Periost-Überzug bedeckt sind. Die Conchae liegen horizontal und wirken als Verteiler für den Luftstrom, indem sie ihn in verschiedene Kanäle leiten. Die Concha nasalis inferior dehnt sich fast über die ganze Länge der Nasenhöhle aus. Die Concha nasalis media wölbt sich stärker in die Nasenhöhle vor, dehnt sich aber nicht so weit nach vorn aus.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1968

Authors and Affiliations

  • Robert R. Macintosh
    • 1
    • 2
    • 3
    • 4
    • 5
  • Mary Ostlere
    • 6
  1. 1.(Edin.)UK
  2. 2.Buenos AiresArgentina
  3. 3.Aix-MarseillesFrance
  4. 4.WalesUK
  5. 5.University of OxfordUK
  6. 6.Nuffield Department of AnaestheticsUniversity of OxfordUK

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