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Analgesie für die Chirurgie der Nase und Nebenhöhlen

  • Robert R. Macintosh
  • Mary Ostlere
Chapter
Part of the Anaesthesiology and Resuscitation / Anaesthesiologie und Wiederbelebung / Anesthésiologie et Réanimation book series (A+I, volume 26)

Zusammenfassung

Cocain wird als Oberflächenanaestheticum der nasalen Schleimhäute für alle Operationen an der Nase und Nasennebenhöhlen angewendet. Das ist für submucöse Septumresektion und Abtragung von Polypen allein ausreichend, aber sie ist unzureichend für Operationen an den Nebenhöhlen, weil dafür als Ergänzung Nervenblockaden und örtliche Infiltration erforderlich sind. Soll der Sinus maxillaris eröffnet werden, dann ist die Blockade des Nervus infraorbitalis erforderlich. Beim oralen Zugang (Caldwell-Luc) muß zusätzlich der Incisionsbezirk über der Fossa canina zur Haemostase infiltriert werden (Abb. 88). Besteht die Möglichkeit, daß die Cellulae ethmoidales vom Sinus her angegangen werden und auch für eine transnasale Ethmoidektomie, so muß der Nervus ethmoidalis anterior ebenfalls blockiert werden. Die Anaesthesie-Technik für eine äußere Ethmoidektomie ist die gleiche, wie sie für die Dacryocystorhinostomie beschrieben worden ist (S. 108). Man sorgt aber gut vor, auch den Nervus maxillaris zu blockieren, wenn die Möglichkeit besteht, daß der Chirurg den Eingriff in das Gebiet des 2. Astes ausdehnt.

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Literatur

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  3. [3]
    Curtiss, E. S.: Lancet 1, 989 (1952).PubMedCrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1968

Authors and Affiliations

  • Robert R. Macintosh
    • 1
    • 2
    • 3
    • 4
    • 5
  • Mary Ostlere
    • 6
  1. 1.(Edin.)UK
  2. 2.Buenos AiresArgentina
  3. 3.Aix-MarseillesFrance
  4. 4.WalesUK
  5. 5.University of OxfordUK
  6. 6.Nuffield Department of AnaestheticsUniversity of OxfordUK

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