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Die Universitäts-Papyrussammlung

  • Richard Seider
Conference paper
Part of the Heidelberger Jahrbücher book series (HJB, volume 8)

Zusammenfassung

Die Funde der griechischen Papyri der letzten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts förderten die Altertumsforschung in ungeahnter Weise. Mit größter Anschaulichkeit führten uns Tausende von Urkunden besonders das Leben im Reich der Ptolemäer, im römischen und byzantinischen Ägypten vor Augen. Die Zerstreuung der ägyptischen Papyrusfunde in die europäischen Länder weckten an zahlreichen Universitäten das Interesse an diesem handschriftlichen Nachlaß des Altertums. So gründeten der Geh. Hofrat Prof. Dr. Karl Zangemeister (Abb. 1), Oberbibliothekar der Heidelberger Universitätsbibliothek, der kaiserliche Konsul Dr. Karl Reinhardt und der großherzogliche Minister der Justiz, des Kultus und Unterrichts, Exzellenz Dr. Nokk, im Jahre 1897 die Heidelberger Papyrussammlung. Die Universität verdankt diesen Männern die Gründung eines Zentrums der Papyrusforschung, das durch Generationen zu dem wissenschaftlichen Ansehen Heidelbergs beigetragen hat. Durch die Gründung der Papyrussammlung erwarb die Universität einen wissenschaftlichen Besitz von besonderem Rang und unschätzbarem Wert.

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Notes

  1. 54.
    Peter Sattler, Griechische Papyrusurkunden und Ostraka der Heidelberger Papyrus-Sammlung, hrsg. Von Ernst Siegmann und Richard Kannicht. Heidelberg: Winter 1963. (Veröffentlichungen aus der Heidelberg Papyrus-Sammlung, N. F. Nr. 3.)Google Scholar
  2. 66.
    Dazu Bilabel in: Philologus 80 (N. F. 34) 1925 S. 340 ff.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Göttingen · Heidelberg 1964

Authors and Affiliations

  • Richard Seider

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