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Liegenschaftsrecht der Seehäfen, dargestellt am Beispiel des Hamburger Hafens

  • Gerhard Schattschneider
Conference paper
Part of the Jahrbuch der Hafenbautechnischen Gesellschaft book series (HAFENBAU, volume 22)

Zusammenfassung

Im Schrifttum nimmt das Liegenschaftsrecht der Seehäfen nur einen verhältnismäßig kleinen Raum ein.1 Themen des Hafenverkehrs, des Hafenbaus und der Hafenwirtschaft stehen im Vordergrund. Bei ihrer Behandlung werden die den Grund und Boden im Hafen betreffenden Rechtsvorschriften, Rechtsverhältnisse und rechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten meist als gegeben vorausgesetzt. Dennoch lohnt es sich, diesen Gegebenheiten eine Sonderdarstellung zu widmen. Abgesehen davon, daß das Recht in seinem Bemühen, unter gerechter Interessenabwägung „jedem das Seine“ zuzuteilen und zu erhalten, einen gewichtigen Eigenwert verkörpert, hat es bedeutsame dienende, unterstützende Funktionen, auf die das moderne Wirtschaftsleben nicht verzichten kann; vor allem hat es die Aufgabe, unter Wahrung des Prinzips der Gerechtigkeit die größtmögliche Entfaltung der wirtschaftlichen Kräfte zu gewährleisten, die hierfür notwendigen Ordnungsgrundlagen zu schaffen und Reibungen zu verhindern. Das komplizierte Gebilde eines großen Seehafens ist auf diese Dienste der Rechtsordnung besonders angewiesen. Einer der wichtigsten Ansatzpunkte ist in diesem Zusammenhang das Liegenschaftswesen, der Status des Grund und Bodens im Hafen, sowohl der Wasser- als auch der Landflächen, einschließlich der rechtlichen Möglichkeiten der Nutzung dieser Flächen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1955

Authors and Affiliations

  • Gerhard Schattschneider
    • 1
  1. 1.HamburgDeutschland

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