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Die Verbandsverhältnisse der Gesteine des Nordteiles

  • Erwin Nickel
Conference paper
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Part of the Sitzungsberichte der Heidelberger Akademie der Wissenschaften book series (HD AKAD, volume 1952 / 3)

Zusammenfassung

Mit der Westflanke grenzt die Tromm an den sog. „Hornblendegranit“ der geologischen Karte, dessen kuppelartiges Umlaufen der Paralleltextur und das Anpassen nach NE vorstehend beschrieben wurde. Nördlich des Gumpener Kreuzes verschleiert die saiger ann. N — S ansetzende jüngere Mylonitisierung die genaueren Verhältnisse. Deutlich aber ist die Zunahme des porphyrartigen Charakters durch Kalifeldspate. Dieses Verhalten (im NE-Zipfel) entspricht genau dem Verhalten des „Hornblendegranites“ am SW-Zipfel im Birkenauer Tal. An beiden Zipfeln verzahnt sich der Hornblendegranit Gh, als Ghπausgebildet, mit dem Biotitgranit G, der Schollen des Gh umschließt. Meist verraten sich (in dem mylonitisch beanspruchten Gebiet bei Gumpen) solche Schollen nur durch das Vorhandensein von rundlichen Blöcken auf den Feldern, die in gewissem Gegensatz zum kantigen Grus des Biotitgranites stehen. Das Gestein am Raupenstein und weiter nördlich gehört jedenfalls zum Gh des Weschnitzplutons. — Hier, in den kalifeldspatreichen Randpartien verdient er den Namen „Granit“ noch, während das Gestein in den zentralen Teilen kalifeldspatfrei ist und als Quarzdiorit (Granodiorit) zu kennzeichnen ist.

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Copyright information

© Springer-Verlag, Berlin · Göttingen · Heidelberg 1953

Authors and Affiliations

  • Erwin Nickel
    • 1
  1. 1.HeidelbergDeutschland

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