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Klinischer Verlauf der Pcp

  • Rudolf Schoen
Chapter
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Part of the Der Rheumatismus book series (2798, volume 41)

Zusammenfassung

Der Beginn der Pcp ist in der Mehrzahl, in etwa 2/3 der Fälle, schleichend, so daß oft geraume Zeit verstreicht, ehe eine Diagnose und sei es auch nur die einer „möglichen“ Pcp gestellt werden kann. In dieser Zeit, die Wochen bis Monate dauern kann, ist lediglich das Allgemeinbefinden gestört. Die Prodromalerscheinungen sind Appetitlosigkeit mit der Folge der Gewichtsabnahme, Mattigkeit, gelegentlich leichtes Fieber, was auch fehlen kann. Auf einen Lokalbefund hinzielende Beschwerden stellen sich erst allmählich nach längerer Zeit ein. Unter diesen sind vasomotorische Störungen an Händen und Füßen, Parästhesien der Finger, Hyperhidrosis der Akren,und als nächstes eine beim morgendlichen Erwachen bemerkte Steifheit der Finger, die sogenannte „Morgensteife“ am häufigsten. Erst nach diesem Stadium tritt die lokalisierte Gelenkerkrankung hinzu. Sie beginnt in typischen Fällen mit einer Synovitis an den kleinen Fingergelenken und am Handgelenk, mehr oder weniger symmetrisch auf beiden Seiten. Befallen sind die Grundgelenke (metacarpo-phalangeal-Gelenke) eines oder mehrerer Finger und einige proximale Interphalangealgelenke, während die distalen zunächst freibleiben. Bevorzugt sind die 2., 3. und 4. Finger beider Hände, während Daumen und 5. Finger gewöhnlich noch unbeteiligt sind. Die Gelenkschmerzen sind anfänglich wenig ausgesprochen, am stärksten nach der Nachtruhe, manchmal auch während der Nacht, während sie bei Bewegungen mit der Steife allmählich nachlassen.

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Copyright information

© Dr. Dietrich Steinkopff Verlag Darmstadt 1969

Authors and Affiliations

  • Rudolf Schoen
    • 1
  1. 1.GöttingenDeutschland

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