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Einteilung, Nomenklatur und Diagnose von Störungen des Flüssig-Keitshaushaltes

  • W. Siegenthaler
  • B. Truniger
Conference paper
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Part of the Klinische Anästhesiologie book series (KAI, volume 3)

Zusammenfassung

Zur Beschreibung von Störungen des Flüssigkeitshaushaltes hat sich seit langem eine Einteilung in iso-, hypo- und hypertone Eu-, De- und Hyperhydration (im folgenden als EDH-Nomenklatur” bezeichnet) eingeführt (1). Aus therapeutischer Sicht hat sich andererseits eine Einteilung nach Natriumbestand und Osmolarität (bzw. Bestand an freiem Wasser) bewährt (2). Die beiden Betrachtungsweisen sind durchaus kompatibel und ergänzen sich gegenseitig, wie dies aus Abb. 1 hervorgeht. Aus dieser Darstellung wird gleichzeitig ersichtlich, daß die EDH-Nomenklatur (die sich im Grunde auf die Parameter des extrazellulären Volumens und die Serumosmolarität stützt) in bestimmten Situationen eine eindeutige Aussage über den therapeutisch wichtigen Natriumbestand zuläßt. So wird dieser Na+-Bestand bei hypertoner Hyperhydration stets erhöht, bei hypotoner Hypohydration stets vermindert sein. Im Falle der hypotonen Hyperhydration und der hypertonen Hypohydration ist die Aussage indessen unvollständig und muß in Bezug auf den Natriumbestand ergänzt werden.

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Literatur

  1. 1.)
    Siegenthaler W., Ed.: Klinische Pathophysiologie, 2. Aufl. Georg Thieme Verlag, Stuttgart, 1972.Google Scholar
  2. 2.)
    Truniger, B.: Wasser-und Elektrolythaushalt, 3. Aufl. Georg Thieme Verlag, Stuttgart, 1971.Google Scholar

Copyright information

© J. F. Lehmanns Verlag München 1973

Authors and Affiliations

  • W. Siegenthaler
    • 1
    • 2
  • B. Truniger
    • 1
    • 2
  1. 1.Department für Innere MedizinUniversität ZürichSchweiz
  2. 2.Medizinischen KlinikKantonsspitals LuzernSchweiz

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