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Mammakarzinom und Sexualität

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Zusammenfassung

Sexuelle Störungen bei Mammakarzinompatientinnen betreffen unmittelbar durch die Krankheit oder Therapie entstandene körperliche Veränderungen und krankheits- und therapiebedingte psychische Probleme. Die Ausprägung der sexuellen Störungen hängt ab vom Alter der Patientin, der Partnerschaft, von Erkrankungsstadium, Art und Umfang von chirurgischer, Chemo-, Hormon- und Radiotherapie. Im Vordergrund stehen Veränderungen des Körperbildes, hormonelle Veränderungen, Fatigue-Syndrom und die psychischen Veränderungen während der Krankheitsbewältigung. Es lassen sich 3 verschiedene Patientinnentypen identifizieren. Wichtig bei der Beratung ist es, der Patientin zu signalisieren, dass der Frauenarzt offen ist für ein Gespräch über sexuelle Störungen, den Partner von Beginn an einzubeziehen und zusätzliche Gesprächsangebote zu offerieren. Eine unterstützende medikamentöse Behandlung ist möglich und insbesondere bei hormonmangelbedingter Dyspareunie dringend empfohlen.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.Universitätsfrauenklinik MagdeburgMagdeburg
  2. 2.Medizinischen FakultätOtto-von-Guericke-Universität MagdeburgMagdeburg
  3. 3.Sexualmedizin Gemeinschaftspraxis Friedrich-ElsteZentrum für sexuelle Gesundheit Magdeburg-KöthenKöthen

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