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Laser pp 91-113 | Cite as

Infrarot-Moleküllaser

  • Hans Joachim Eichler
  • Jürgen EichlerEmail author
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Zusammenfassung

Laserstrahlung im Infraroten wird häufig mit Gaslasern erzeugt, wobei vor allem die Strahlung molekularer Gase ausgenutzt wird. Bei Strahlungsübergängen zwischen Rotationsniveaus eines Moleküls, dessen Schwingungszustand ungeändert bleibt, treten relativ kleine Energiedifferenzen auf. Der entsprechende Wellenlängenbereich liegt zwischen 25 µm und 1 mm. Man spricht in diesem Zusammenhang von Ferninfrarot-Lasern (Abschn. 6.1). Die Energiedifferenzen zwischen Vibrations-Rotations-Niveaus desselben elektronischen Zustandes sind größer. Daher ist die Wellenlänge derartiger Laserstrahlung kleiner; sie liegt zwischen 5 µm und 30 µm (Abschn. 6.2). Besonders weit verbreitet ist der \(\mathrm{CO_{2}}\)-Laser, der eine Wellenlänge von 10 µm emittiert. Finden Laserübergänge zwischen verschiedenen elektronischen Niveaus statt, so liegen die Wellenlängen im sichtbaren und ultravioletten Bereich. Besonders wichtig sind die Stickstoff- und Excimerlaser (Kap. 7).

Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.FB II Mathematik, Physik, ChemieBeuth Hochschule für Technik BerlinBerlinDeutschland
  2. 2.Institut für Optik und Atomare PhysikTU BerlinBerlinDeutschland

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