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Laser pp 257-272 | Cite as

Optische Resonatoren

  • Jürgen EichlerEmail author
  • Hans Joachim Eichler
Chapter
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Zusammenfassung

Das in einem Laser zwischen den Spiegeln hin- und herlaufende Licht bildet stehende Wellen, die bestimmte räumliche Verteilungen der elektrischen Feldstärke besitzen. Diese Verteilungen werden Schwingungsformen oder Moden des optischen Resonators genannt.

Für die verschiedenen Moden werden Bezeichnungen der Form \(\mathrm{TEM}_{mnq}\) verwendet als Abkürzung für Wellen mit transversaler elektrischer und magnetischer Feldstärke. Dabei bedeuten m und n die Zahl der Nullstellen der Feldstärkeverteilung auf den Spiegeln in einem rechtwinkligen oder Polar-Koordinatensystem quer zur Laserachse. q gibt die Zahl der Feldstärkemaxima auf der Achse an. Oft interessiert lediglich die transversale Feldstärkeverteilung, beschrieben durch \(\mathrm{TEM}_{mn}\). Durch die Angabe von m und n ist die Intensitätsverteilung über den Querschnitt des Laserstrahls bestimmt. Die Verteilung der Feldstärke in Richtung der Laserachse wird auch axialer oder longitudinaler Mode genannt. Jeder Mode gekennzeichnet durch \(m,n,q\) hat eine andere Lichtfrequenz.

Literatur

  1. 1.
    Hodgson N, Weber H (2005) Laser Resonators and Beam Propagation. Wiley-VCH, WeinheimGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.FB II Mathematik, Physik, ChemieBeuth Hochschule für Technik BerlinBerlinDeutschland
  2. 2.Institut für Optik und Atomare PhysikTU BerlinBerlinDeutschland

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