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Rahmenbedingungen der Stadtentwicklung

  • Barbara HahnEmail author
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Zusammenfassung

Deindustrialisierung, Deregulierung, Globalisierung, Neoliberalismus und Suburbanisierung haben die Städte vor große Aufgaben gestellt. Die Städte sind heute wie Unternehmen zu führen, deren Manager die Bürgermeister sind. Ihre Visionen und Tatkraft, aber auch ihr Versagen haben die Entwicklung vieler Städte maßgeblich geprägt. Basierend auf der Ideologie des Neoliberalismus haben in den USA seit Beginn der 1980er-Jahre der Bundesstaat, die Einzelstaaten und die Kommunen zunehmend öffentliche Aufgaben an private Unternehmen oder gemeinnützige Organisationen übertragen, die heute Straßen bauen, Schulen leiten, Obdachlose und sozial Schwache betreuen, für den Nahverkehr verantwortlich sind und sogar Gefängnisse bauen und leiten. Städte sind heute mehr denn je eingebettet in die globale Wirtschaft und abhängig von globalen Restrukturierungsprozessen. Sie bilden Knoten von Verkehr und Kommunikation in einem weltumspannenden Netzwerk, das ständigen Veränderungen unterworfen ist. Die Zukunft einer Stadt hängt von ihrer Rolle im globalen Netz ab. Naturkatastrophen, ausgelöst durch Erbeben, Hurrikane, Tornados oder Tsunamis, haben in den USA wiederholt in Städten große Schäden angerichtet. Hinzu kommen Katastrophen, die durch Menschen aus Unachtsamkeit oder durch gewalttätige Terroristen ausgelöst wurden.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2014

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für Geographie und GeologieUniversität WürzburgWürzburgDeutschland

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