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Kopplung an Mikroskala

  • Valentin L. PopovEmail author
  • Roman Pohrt
  • Markus Heß
Chapter

Zusammenfassung

Die Anwendbarkeit der Methode der Dimensionsreduktion ist natürlich auf die räumlichen Skalen beschränkt, auf denen Kontinuumsmechanik benutzt werden kann. Jede konkrete Anwendung der Methode wird sogar noch früher versagen, durch die endliche räumliche Auflösung der Oberflächentopographie. Es stellt sich die Frage, ob man die Wechselwirkungen auf noch kleineren Skalen zu einem mikroskopischen „Kontaktgesetz“ oder „Reibgesetz“ zusammenfassen kann, so dass auch die Eigenschaften der kleinstmöglichen Skalen in die Simulation einfließen. Eine geschlossene Methode entsteht erst dann, wenn sie sowohl die Kopplung an die Makroskala als auch an die Mikroskala gestattet. In diesem Kapitel erläutern wir am Beispiel von Normalkontakt-Aufgaben, wie die Beschränkung der endlichen räumlichen Auflösung durch die Einführung der „mikroskopischen“ nichtlinearen Steifigkeit behoben werden kann.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2013

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für MechanikTU BerlinBerlinDeutschland
  2. 2.Abt. IC StudienkollegTU BerlinBerlinDeutschland

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