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Leichenversuche im Dienste der Wissenschaft und der Patientenversorgung

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Part of the MedR Schriftenreihe Medizinrecht book series (MEDR)

Zusammenfassung

In der Einleitung ihres faszinierenden Buches „Stiff – The Curious Lives of Human Cadavers“ (2003) zeichnet die Wissenschaftsjournalistin Mary Roach ein eigentümliches Bild darüber, was es heißen kann, tot zu sein. Danach gleiche das Totsein einer Kreuzfahrtreise: Beide – der Tote wie der Kreuzfahrer – lägen nämlich die meiste Zeit auf ihrem Rücken, mit heruntergefahrenem Gehirn und erweichendem Fleisch, wobei nicht viel geschieht und niemand etwas von ihnen erwartet. Weil diese Törns vielleicht etwas fade sind, favorisiert die genannte Autorin solche Kreuzfahrten, auf denen die Reisenden ungewöhnliche Orte besuchen und selbst in wissenschaftliche Forschungen eingebunden werden. Wenn das für Kreuzfahrten zu Lebzeiten zutrifft – warum sollte das im Tode anders sein? Wieso nur herumliegen, wenn man etwas Interessantes, Neues und vielleicht sogar Nützliches unternehmen kann? – „Death. It doesn’t have to be boring.“

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2012

Authors and Affiliations

  1. 1.Lehrstuhl für Strafrecht und StrafprozessrechtRuhr-Universität BochumBochumDeutschland

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