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Erkrankungen des Dünndarms

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Part of the Springer-Lehrbuch book series (SLB)

Zusammenfassung

Das ätiologische und pathogenetische Spektrum von Erkrankungen des Dünndarms ist breit. Neben inflammatorischen oder infektiösen Ursachen spielen metabolische oder auch neoplastische Erkrankungen eine bedeutende Rolle. Ähnlich breit wie die Ursachen sind auch die Möglichkeiten der klinischen Präsentation. Nicht selten sind die klinischen Symptome eher milde, und erst die Identifikation von spezifischen Mangelerscheinungen bzw. Folgekomplikationen oder aber auch eine extraintestinale Manifestation führt auf die Spur einer Dünndarmerkrankung. Umgekehrt wird die frühzeitige Identifikation einer Dünndarmpathologie dadurch erschwert, dass allgemeine gastrointestinale Symptome, wie milde Abdominalschmerzen, Druckgefühl, Blähungen oder Stuhlunregelmässigkeiten in der Bevölkerung häufig vorkommen - oft als Ausdruck einer funktionellen Erkrankung.

Des Weiteren bleibt ein grosser Teil des Dünndarms dem untersuchenden Arzt zunächst verborgen, wenn er nicht mit speziellen diagnostischen Verfahren (Kapselendoskopie, Single- oder Doppelballonendoskopie, radiologische Dünndarmdarstellung mittels CT oder MRI) danach sucht, im Gegensatz etwa zum deutlich einfacher zu diagnostischen Zwecken erreichbaren Kolon, Ösophagus und Magen.

Umso wichtiger ist daher die Kenntnis der Pathophysiologie und Pathologie der Dünndarmerkrankungen als wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Diagnose bzw. Differentialdiagnose und Therapieplanung.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2013

Authors and Affiliations

  1. 1.Klinik für Gastroenterologie und HepatologieUniversitätsspital ZürichZürichSchweiz

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