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Glaukomchirurgie

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Zusammenfassung

Die Glaukomchirurgie neuerer Zeit wurde in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts mit der Trabekulektomie nach Cairns eingeleitet. Seitdem ist diese Methode immer weiter verfeinert worden, und es gesellten sich in den folgenden Jahrzehnten weitere glaukomchirurgische Operationsmethoden an die Seite. Für den niedergelassenen Kollegen ist es von großer Wichtigkeit, über die verschiedenen Verfahren informiert zu sein, da einerseits die Patienten heute über Internet oftmals große eigene Erfahrungen und Wissensschatz mitbringen, andererseits aber auch, um die Patienten in geeigneter Form beraten und auf den Klinikaufenthalt vorbereiten zu können. Die Kenntnis über die verschiedenen Verfahren ermöglicht auch, einen Einblick in die Entscheidung eines Glaukomchirurgen zu erlangen. Es wird dann verständlicher, warum der Patient mit eben dieser oder jener Glaukomoperation aus der Klinik in die Praxis zur ambulanten Kontrollen zurückkehrt. Die Faktoren, die für die eine oder andere Glaukomoperation entscheidend sind, können mannigfaltig sein; sie liegen zum Teil in den klinischen Umständen (z. B. Anzeichen einer fortschreitenden Progression, Zieldruckvorgaben oder aber auch anatomische Besonderheiten), aber auch logistische Fragstellungen wie DRG-Abrechnungen und Pauschalen, Kostenabdeckung und Bereithaltung verschiedener Operationsverfahren in dem jeweiligen operativen Zentrum.

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Copyright information

© Springer Medizin Verlag Heidelberg 2011

Authors and Affiliations

  1. 1.AugenklinikJohannes-Gutenberg-Universität MainzMainz

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