Advertisement

Domainvergabe und E-Business — Denkanstöße zur Bedeutung rechtlicher Rahmenbedingungen für das Marketing im Internet

  • Joachim Löffler

Zusammenfassung

Attraktive Internet-Adressen (Domains) sind eine zentrale, leider aber auch knappe und daher heftig umkämpfte Ressource im Netz. Dies beweisen zahlreiche juristische Auseinandersetzungen um die Rechte an Domains wie beispielsweise krupp.de, shell.de, joop.de, drogerie.de, karriere.de, mitwohnzentrale.de, weideglueck.de, zwilling.de, duck.de, bauhaus.com, handy.com, lastminute.com, madonna.com oder sting.com etc. um nur einige Gerichtsverfahren zu nennen, die auch in den Medien erhebliche Beachtung gefunden haben. Domains werden in den Märkten der Zukunft sicher eine zunehmend wichtige Rolle spielen und wahrscheinlichähnliche wirtschaftliche Bedeutung erlangen wie heute Marken, Firmennamen und andere Unternehmenskennzeichen. Die Wahl der richtigen Domain ist eine Grundvoraussetzung für jeden erfolgreichen Online-Auftritt (Meyer u. Davidson 2001). Die Nutzung der „richtigen” Domain ist aber an rechtliche Rahmenbedingungen geknüpft. Gerade am Beispiel der Domainvergabe lässt sich eindrucksvoll demonstrieren, dass das Internet keineswegs ein rechtsfreier Raum ist, wie immer wieder behauptet wird (Wenning 1999), und dass wirtschaftliche Geschäftsprozesse im E-Business ohne ein Mindestmaß an Regulierung nicht stattfinden Können. Der vorliegende Beitrag will am Beispiel der Domainvergabe und ihrer spezifischen Probleme neue Denkanstöße zur Bedeutung rechtlicher Rahmenbedingungen für das Marketing im Internet geben.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

7. Literaturverzeichnis

  1. Bettinger T (2002) Internationale Kennzeichenkonflikte im Internet. In: Lehmann M (Hrsg) Electronic Business in Europa. München, Wien, 201–274Google Scholar
  2. Biermann C (1999) Kennzeichenrechtliche Probleme des Interents. Das Domain-Name-System. Wettbewerb in Recht und Praxis 10: 997–1005Google Scholar
  3. Boehme-Neßler V (2001) CyberLaw. MünchenGoogle Scholar
  4. Fallenböck M (2001) Internet und internationales Privatrecht. Wien New YorkGoogle Scholar
  5. Fezer KH (2001) Markenrecht. 3. Aufl. MünchenGoogle Scholar
  6. Freitag A (2002) Marken-und Kennzeichenrechte im Internet. In: Kröger D, Gimmy MA (Hrsg) Handbuch zum Internetrecht, Berlin Heidelberg New YorkGoogle Scholar
  7. Gerpott TJ (1998) Wettbewerbs Strategien im Telekommunikationsmarkt. StuttgartGoogle Scholar
  8. Jaeger-Lenz A (2002) Marken-und Wettbewerbsrecht im Internet. In: Lehmann M (Hrsg), Electronic Business in Europa. Wien, 161–200Google Scholar
  9. Kleinwächter W (2002) ICANN-Tagung in Shanghai ebnet WEG zur Reform. Zeitschrift fur Informations-, Telekommunikations-und Medienrecht 12: XXVII-XXIXGoogle Scholar
  10. Meyer A, Davidson JH (2001) Offensives Marketing. Freiburg Berlin, MünchenGoogle Scholar
  11. Pfeiffer T (2001) Cyberwar gegen Cybersquatter. Gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht 2: 92–98Google Scholar
  12. Schaffer R, Earle B, Agusti F (1999) International Business Law and its Environment. 4. edn. CincinnatiGoogle Scholar
  13. Strömer T H (1999) Online-Recht. 2. Aufl. HeidelbergGoogle Scholar
  14. Viefhues M (2002) Gleichnamigkeit im Internet. Zeitschrift für Informations-, Telekommunikations-und Medienrecht 6: 341–342Google Scholar
  15. Wenning R (1997) Das Internet — ein rechtsfreier Raum? JurPC Web-Dok 16: oSGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2003

Authors and Affiliations

  • Joachim Löffler

There are no affiliations available

Personalised recommendations