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Genu recurvatum

  • Leo A. Whiteside
Chapter
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Zusammenfassung

Das Genu recurvatum ohne bedeutende medio-laterale Laxizität ist recht ungewöhnlich. Bei Vorliegen kann sich die Behandlung als schwierig erweisen, wenn die Knochenresektion nicht vorschriftsmäßig durchgeführt wird. Wenn das Knie eine allgemeine Laxizität zusammen mit einem Genu recurvatum aufweist, so kann dies ohne weiteres mit einer dickeren tibialen Komponente behandelt werden, welche zur Straffung des Kniegelenkes über den kompletten Bewegungsumfang beiträgt. In Situationen eines Genu recurvatum mit übermäßiger Laxizität nur in Extension, kann das Gelenk als ein Knie mit einem lockeren Extensionsraum und einem straffen Flexionsraum definiert werden. Anpassungen bei der initialen Resektion werden zur Korrektur dieser Beschwerden vorgenommen. Hierfür ist eine geringgradig zu kleine Femurkomponente, die somit distaler als gewöhnlich auf dem Femur platziert wird, sowie eine posterior geneigte Tibiaoberfläche erforderlich. Diese Verfahrenskombination strafft den Extensionsraum und lockert den Flexionsraum.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2004

Authors and Affiliations

  • Leo A. Whiteside
    • 1
  1. 1.Missouri Bone and Joint CenterBiomechanical Research LaboratorySt. LouisUSA

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