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Therapievoraussetzungen in Theorie und Übungen

  • Klaus G. Weber
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Zusammenfassung

  • > Die kraniosakrale Therapie ist keine Fortführung der Chiropraktik oder der manuellen Therapie mit geringerem Krafteinsatz. Im Gegensatz zur Arbeitsweise der Chirotherapie, die von einem Befund ausgeht, der nach einem statisch-strukturellen Konzept interpretiert und dementsprechend behandelt wird, greifen wir mit der kraniosakralen Therapie in einen sich dynamisch verändernden Prozess ein, den wir während seines Ablaufes und in seinem Ablauf beeinflussen.

  • > Ohne die Fähigkeit zur Palpation mit klarem Tiefenkontakt zwecks Differenzierung verschiedener Gewebestrukturen, ist eine kraniale Behandlung nicht denkbar. Die Zielstrukturen werden dann nicht angesprochen, die Therapie bleibt weitgehend bedeutungslos.

  • > Das Ergebnis der Behandlung hängt von der gelungenen kommunikativen Interaktion zwischen Therapeut und Patient ab. Wirksam werden nur Handlungen, die für den angesprochenen Patienten Informationscharakter besitzen. Eine Information ist ein Unterschied, der einen Unterschied macht Ein Patient, der sich eine Schuh-Noppeneinlage zur Stimulierung der Fußreflexzonen kauft, wird damit wenig Erfolg haben. Der Reiz ist zu unspezifisch. Dieselben Punkte vermitteln aber im therapeutischen Kontakt eine heilsame Reizsetzung, obwohl der objektive physikalische Druck pro Punkt geringer sein kann.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2004

Authors and Affiliations

  • Klaus G. Weber
    • 1
  1. 1.RottenburgGermany

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