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Einleitung

  • Thomas Puschmann
Part of the Business Engineering book series (BE)

Zusammenfassung

Unternehmen nutzen eine Vielzahl an Portalen zur überbetrieblichen Zusammenarbeit (Collaboration) mit Lieferanten und Kunden [vgl. Röhricht/Schlögel 2001, 179]. Die wesentlichen Potentiale liegen in einer verbesserten Kundenbindung, verbesserter Prozesseffizienz und einer Kostenreduktion durch die integrierte Verfügbarkeit von Informationen über eine homogene Benutzerschnittstelle [vgl. Gillet 2001, 6]. Da die meisten dieser Portale dezentral in Geschäftseinheiten und/oder Ländern betrieben werden und oft von unterschiedlichen Softwareanbietern stammen, besteht ein erklärtes Ziel vieler Unternehmen in der Konsolidierung und Standardisierung der Portallandschaft, um allen Portalnutzern eine integrierte Sicht auf alle Unternehmensanwendungen zu verschaffen [vgl. Walker/Wilkoff 2002, 2]. Fortschritte in der Portal- und Integrationstechnologie ermöglichen es, Synergien zwischen diesen Portalen z.B. durch gemeinsame Dienste, sogenannte Web-Services auszunutzen. Das Ziel besteht im Aufbau von Prozessportalen, die einzelne Rollen mit inner- und überbetrieblichen Applikationen verbinden [vgl. Österle 2002, 24]. Mögliche Anwendungsgebiete sind beispielsweise:
  • Innerbetriebliche Integration. Die Deutsche Telekom AG strebt mit ihrem Portal MyTeamNet die Etablierung eines konzernweiten Mitarbeiterportals an. Das Unternehmen will die heute bestehenden Teilkonzernportale wie z.B. das T-Online Intranet und das Employee Self Service Portal zukünftig über dieses Portal integrieren. Die Deutsche Telekom will dies über die Definition von Web-Services erreichen. Diese sollen den Portalbetreibern zukünftig eine Wiederverwendung von Diensten zur Authentifizierung, Single-Sign On, Personalisierung etc. ermöglichen.

  • Überbetriebliche Integration. Die Robert Bosch GmbH vernetzt ihre überbetrieblichen Prozesse mit Kunden und Lieferanten über die Business Collaboration Infrastrukuren SupplyOn und Covisint. Das Unternehmen will die hierfür zu integrierenden Anwendungen aus den Bereichen Produktentwicklung, Einkauf, Supply Chain Planning, Verkauf und Service künftig zentral über ein Portal integrieren. Dadurch kann sich ein Einkäufer bei DaimlerChrysler sein individuelles Prozessportal von verschiedenen Lieferanten zusammenstellen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2004

Authors and Affiliations

  • Thomas Puschmann
    • 1
  1. 1.Institut für WirtschartsinformatikUniversität St. GallenSt. GallenSchweiz

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