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Allgemeine Relativitätstheorie

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Zusammenfassung

Alle bisherigen Überlegungen beruhen auf der Voraussetzung, daß die Inertialsysteme für die physikalische Beschreibung gleichberechtigt, den Bezugsräumen von anderen Bewegungszuständen für die Formulierung der Naturgesetze aber überlegen seien. Für diese Bevorzugung bestimmter Bewegungszustände vor allen anderen kann gemäß unseren bisherigen Betrachtungen in den wahrnehmbaren Körpern bzw. in dem Begriff der Bewegung eine Ursache nicht gedacht werden; sie muß vielmehr auf eine selbständige, d. h. durch nichts anderes bedingte Eigenschaft des raumzeitlichen Kontinuums zurückgeführt werden. Insbesondere scheint das Trägheitsgesetz dazu zu zwingen, dem Raum-Zeit-Kontinuum physikalisch-objektive Eigenschaften zuzuschreiben. War es vom Standpunkt NEWTONS konsequent die beiden Begriffe auszusprechen: „tempus absolutum, spatium absolutum", so muß man auf dem Standpunkt der speziellen Relativitätstheorie von „continuum absolutum spatii et temporis est" sprechen. Dabei bedeutet „absolutum" nicht nur „physikalisch-real", sondern auch „in ihren physikalischen Eigenschaften selbständig, physikalisch bedingend, aber selbst nicht bedingt".

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2009

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