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Nukleare Energie, Entwicklung der Sterne, Entstehung der Elemente

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Zusammenfassung

Allein die Größenordnung typischer Energieumsätze bei Kernreaktionen macht es möglich, das physikalische Weltbild auf Phänomene auszuweiten, die sich außerhalb irdischer Maßstäbe in den Sternen abspielen. In gewisser Weise wiederholt sich hier auf fortgeschrittenem Niveau erfolgreich ein Ansatz, der die exakte Naturwissenschaft schon von Anfang an charakterisierte: die Vermutung einheitlicher Gesetze für die Vorgänge auf der Erde und am Himmel, erstmalig durch Galilei, Newton und andere im 17. Jahrhundert. Hinsichtlich dieser kosmischen Bedeutung der Kernenergie beginnt das Kapitel mit einer frühen, aber falschen Spekulation Rutherfords (1904) über die Energiequelle der Sterne. Erst 1938 wurde sie richtig identifiziert: die Fusion von Protonen zu α-Teilchen. Die Kernphysik konnte nun erklären, welche Sterntypen am Himmel zu sehen sind. Weitere 20 Jahre später wurde klar, wie alle chemischen Elemente unserer Umwelt in kernphysikalischen Vorgängen in den Sternen aus Wasserstoff entstehen konnten. Indes standen diese großen Entdeckungen etwas im Schatten des inzwischen angebrochenen “Atomzeitalters”, das gekennzeichnet ist durch die Fähigkeit zur gezielten Freisetzung von nuklearer Energie, mit globalen Auswirkungen in allen Lebensbereichen, von der häuslichen Stromversorgung bis zur möglichen Selbstvernichtung der Menschheit.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2010

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  1. 1.FB 1 PhysikUniv. BremenBremenDeutschland

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