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Teil IV in Kürze

Part of the BWL im Bachelor-Studiengang book series (BWL)

Zusammenfassung

- Die auf Markowitz (1952) zurückgehende Portfolio-Optimierung kann als Operationalisierung des Diversifikationsgedankens aufgefasst werden.

- Bezeichnend für ein μ-σ-effizientes Portfolio ist, dass alle seine Bestandteile im gleichen Verhältnis zur erwarteten Rendite und zur Varianz des Portfolios beitragen.

- Ein μ-σ-effizientes Portfolio lässt sich (gedanklich) in das Minimumvarianz- Portfolio, das ist das Portfolio mit der bei gegebener Auswahl von Anlagemöglichkeiten geringsten Varianz, und ein spekulatives Portfolio zerlegen. Das spekulative Portfolio erfordert per Saldo keinen Kapitaleinsatz und dient der Einhaltung der Zielvorgabe bezüglich der erwarteten Rendite.

- Die Möglichkeit, Geld in unbegrenztem Ausmaß sicher anlegen oder aufnehmen zu können, verschafft dem Anleger die Freiheit, sich bei der relativen Gewichtung von Minimumvarianz- und spekulativem Portfolio von der Fessel der Zielvorgabe für die erwartete Rendite zu lösen und stattdessen die Gewichtung unter dem Effizienz-Gesichtspunkt zu optimieren.

- Die wesentliche Erkenntnis des Capital Asset Pricing Modell (CAPM) besteht darin, dass der Markt für diversifizierbares Risiko keine Risikoprämie zahlt.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2009

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