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Teil III in Kürze

Part of the BWL im Bachelor-Studiengang book series (BWL)

Zusammenfassung

- In seiner einfachsten Form basiert Risikomanagement darauf, den Einfluss von sich ändernden Risikofaktoren auf bestimmte Vermögenswerte oder Portfolios in bestimmten Grenzen zu halten. Auf kurze Sicht betrachtet erscheint es vertretbar und sinnvoll, dabei von linear approximierten Beziehungen zwischen Risikofaktoren und Preisen auszugehen. Das Risikomanagement von Bond-Portfolios auf der Basis der Duration ist ein Spezialfall dieser Vorgehensweise.

- Eine anspruchsvollere Risikomanagement-Variante setzt Vorstellungen über die Wahrscheinlichkeit von Faktoränderungen voraus.

- In Verbindung mit linear approximierten Beziehungen zwischen Risikofaktoren und Preisen bietet es sich unter rechentechnischen Gesichtspunkten an, subjektive Wahrscheinlichkeiten mit Hilfe von gemeinsam logarithmisch normalverteilten Risikofaktoren abzubilden, weil diese Annahme normalverteilte approximative Änderungen des Marktpreises eines Portfolios impliziert. Auf diese Weise lassen sich Diversifikationseffekte sehr gut sichtbar machen.

- In der Praxis hat sich als Risikomaß der Value at Risk durchgesetzt. Grob gesagt handelt es sich dabei um den Verlust, der über einen bestimmten Zeitraum mit einer vorgegebenen Wahrscheinlichkeit nicht überschritten wird.

- Risk Metrics™ ist ein auf eine vorhandene Datenbank mit Faktorvolatilitäten und -korrelationen abgestimmter Implementierungsstandard für den Value-at-Risk- Ansatz.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2009

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