Pädiatrie pp 1757-1759 | Cite as

Erythematosquamöse Krankheiten

  • T. Bieber
  • A. Steen

Auszug

Definition, Ätiologie und Pathogenese. Die Psoriasis ist als eine der häufigsten Hautkrankheiten bei ca. 2% der Bevölkerung anzutreffen. Immungenetische Untersuchungen konnten zeigen, dass, in Anlehnung an Diabetes mellitus, zwei verschiedene Typen der Psoriasis vulgaris unterschieden werden können: Typ 1 mit einer meist positiven Familienanamnese und einem Beginn im Kindesbzw. Jugend- und frühen Erwachsenenalter und Typ 2 meist ohne Familienanamnese und mit Krankheitsbeginn jenseits des 40.–50. Lebensjahres. Daraus ergeben sich auch bestimmte Assoziationen mit einzelnen HLA-Haplotypen wie z. B. Cw6 (PSORS1). Weitere Gen-Loci wurden auf 17q (PSORS2), 4q (PSORS3), lq (PSORS4), 3q (PSORS5) sowie 19p (PSORS6) gefunden. Interessant ist auch die Gemeinsamkeit einiger dieser Loci mit denen des atopischen Ekzems.

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Literatur

Copyright information

© Springer Medizin Verlag Heidelberg 2007

Authors and Affiliations

  • T. Bieber
    • 1
  • A. Steen
    • 1
  1. 1.Klinik und Poliklinik für DermatologieUniversitätsklinikum BonnBonnGermany

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