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Quantifizierung und Gesamtheiten

Part of the eXamen.press book series (EXAMEN)

Auszug

Die natürliche Sprache hält (vor allem im Bereich der Nominalphrasen) eine Fülle von Ausdrucksmöglichkeiten bereit, um die referentielle Determiniertheit und den Umfang des durch eine bestimmte Phrase beschriebenen Begriffs zu charakterisieren. Als spezifische Ausdrucksmittel in diesem Bereich sind die Determinatoren, die Quantifikatoren und die Klassifikatoren zu nennen. Da letztere in den indoeuropäischen Sprachen kaum eine Rolle spielen, wollen wir uns auf die ersten beiden beschränken.1
  • Determinatoren sind Modifikatoren, die mit Nomen kombiniert Ausdrücke ergeben, deren Referenz bezüglich der Identität des Referenten durch eben diese Modifikatoren mehr oder weniger genau bestimmt wird. Beispiele: „dieses Haus“, „ein Haus“, „jedes Haus“, . . .

  • Quantifikatoren sind Modifikatoren, die mit Nomen kombiniert Ausdrücke ergeben, deren Referenz bezüglich des Umfangs der beschriebenen Individuen- oder Substanzmenge durch eben diese Modifikatoren bestimmt wird.2 Beispiele: „fast alle Häuser“, „einige Häuser“, „jedes Haus“, . . . Hierzu gehören aber auch Adverbien, die (ohne Einbettung in Nominalphrasen) den Referenzumfang von Zeiten bzw. Lokationen angeben. Beispiele: „immer“ ≙ „zu jeder Zeit“, „selten“ ≙ „zu wenigen Zeiten“. . . Beispiele: „überall“ ≙ „an allen Orten“, „mancherorts“ ≙ „an einigen Orten“, . . .

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2008

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