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Überblick und Darstellungsprinzipien

Chapter
Part of the eXamen.press book series (EXAMEN)

Auszug

Der Teil II enthält die formale Beschreibung und systematische Zusammenstellung von Darstellungsmitteln, die es gestatten, natürlichsprachlich beschriebene Zusammenhänge in geeigneter Weise auf dem Rechner inhaltlich adäquat widerzuspiegeln bzw. semantisch zu repräsentieren. Das Erfassen der Bedeutung (das „Verstehen“) von Wörtern, Konstruktionen oder Sätzen der natürlichen Sprache manifestiert sich durch die richtige Einordnung der ihnen zugeordneten semantischen Repräsentanten (Objekte, Vorgänge, Sachverhalte usw.) in das gesamte Beziehungsgefüge von Begriffsrepräsentanten, deren Bestandteil sie selbst sind. Zur Darstellung dieses Beziehungsgefüges oder semantischen Netzes (abgekürzt SN), dienen die hier definierten Darstellungsmittel. Durch diese wird eine semantische Sprache definiert, und durch die syntaktisch-semantische Analyse wird jeder Oberflächenstruktur eines Satzes der natürlichen Sprache ein Ausdruck dieser semantischen Sprache (die sogenannte Tiefenstruktur) zugeordnet1. Mit anderen Worten: den natürlichsprachlichen Konstrukten werden Bedeutungen mit Hilfe einer Übersetzung in eine metasprachliche Semantiksprache zugeordnet (s.a. [214] S.3).

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2008

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