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Viskoelastizität und Plastizität

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Auszug

Bisher haben wir bei der Untersuchung des Verhaltens von festen Körpern immer angenommen, dass der Werksto elastisch ist. Dann besteht zum Beispiel bei einem Zugversuch (Abb. 6.1a) ein eindeutiger Zusammenhang zwischen der Spannung und der Dehnung: à = à (ε) (Abb. 6.1b). Dieser Zusammenhang ist zeitunabhängig, d. h., bei einer Belastung des Stabes stellt sich die zugehörige Dehnung sofort ein. Wenn man den Stab anschlieβend vollständig entlastet, so nimmt er seine ursprüngliche Länge wieder an: die Dehnung geht auf den Wert Null zurück. Dabei fallen die Belastungs- und die Entlastungskurve zusammen. Für Spannungen oberhalb der Proportionalitätsgrenze à P (vgl. Band 2, Abschnitt 1.3) ist die Funktion à = à (ε) nichtlinear. Für à > à P ist das Materialverhalten linear-elastisch, und es gilt das Hookesche Gesetz

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6.4 Weiterführende Literatur

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2007

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