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Stärkung familialer Beziehungs- und Erziehungskompetenzen durch Förderung von Erziehungspartnerschaften

Positionen des Wissenschaftlichen Beirats für Familienfragen beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
  • Siegfried Keil

Zusammenfassung

Der Gedanke, die familialen Erziehungskompetenzen durch Förderung von Erziehungspartnerschaften anzustreben, hat sich in den Forschungsprojekten des Instituts für Sozialpädagogik der Pädagogischen Hochschule Ruhr/Universität Dortmund unter Leitung von Siegfried Keil und Rita Süssmuth in den 1970er Jahren entwickelt. Am stärksten herausgearbeitet wurde er in dem 1979 – 1981 durchgeführten Projekt Qualifizierung von Erzieherinnen für Elternarbeit vom Elementarbereich aus. Die mit diesem Projekt verbundenen Intentionen und Interessen zielten darauf ab, Erzieherinnen in der Zusammenarbeit mit Eltern zu unterstützen und Eltern die Chance zu geben, ihren familiären Alltag verstärkt in den Kindergarten einzubringen und die noch immer bestehende Fremdheit zwischen den beiden Lebenswelten und im Umgang miteinander zu verringern. Dazu gehört auch, dass Erzieherinnen ein Bild vom Familienalltag gewinnen und Eltern den Alltag im Kindergarten und der Kindertagesstätte kennenlernen. Insofern setzt das Projekt nicht bei den Defiziten von Eltern und/oder Erzieherinnen an, sondern bei den Bedürfnissen und Kompetenzen beider Gruppen. Entwickelt werden sollte „die interaktive Kompetenz für die Begegnung von Erzieherinnen und Eltern“ (Keil/Süssmuth 1986, S. 14).

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Literatur

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Authors and Affiliations

  • Siegfried Keil

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